{"id":1091,"date":"2020-04-27T08:11:00","date_gmt":"2020-04-27T08:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/w7vongap.de\/medjugorje-de\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-11-1091\/"},"modified":"2020-04-27T08:11:00","modified_gmt":"2020-04-27T08:11:00","slug":"auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-11","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/medjugorje-de\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-11-1091\/","title":{"rendered":"Auszug aus dem Buch &#8222;Der Gottmensch&#8220; von Maria Valtorta"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/news\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-11\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=d8dcf0362df3d35f64de9bdad31d9580\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p><strong>Diese Niederschrift dient der pers&ouml;nlichen Erbauung. Es ist dem Leser &uuml;berlassen, sie als &uuml;bernat&uuml;rlichen Ursprungs anzuerkennen. <\/strong>\n<\/p>\n<p><b>Aus dem 679. Kapitel, Band XII, &#8222;Der Gottmensch&#8220; von <a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/popup-inhalte\/neuer-popup-inhaltvaltorta\/#c13704\" title=\"Open page in Magnific Popup\" class=\"mfp-link internal-link-new-window\">Maria Valtorta<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/><\/b>Die Auferstehung\n<\/p>\n<p>[&hellip;] Das eine oder andere Sternlein m&ouml;chte noch nicht erl&ouml;schen und blinkt immer schw&auml;cher in dieser Woge aus gr&uuml;nlichwei&szlig;em, grau &uuml;berhauchtem, milchigem Morgenlicht, &auml;hnlich der Farbe der schl&auml;frigen Zweige der &Ouml;lb&auml;ume, die den nahen H&uuml;gel kr&ouml;nen. Doch dann versinken sie in dieser Welle, wie Land vom Wasser &uuml;berflutet wird.Nun fehlt schon eines &hellip;.. und noch eines, und noch eines. Der Himmel verliert seine Sternenherden, und nur dort, im &auml;u&szlig;ersten Westen, bleiben noch drei, dann zwei, dann einer in Betrachtung des t&auml;glich neuen Wunders eines Sonnenaufganges.<\/p>\n<p>[&hellip;] Die gelangweilten, fr&ouml;stelnden und verschlafenen Wachen stehen in den verschiedensten Haltungen vor dem Grab, dessen steinerne T&uuml;r an den R&auml;ndern mit einer dicken Schicht Kalk, &auml;hnlich Strebepfeilern, verst&auml;rkt worden ist. Auf ihrem matten Wei&szlig; leuchten gro&szlig;e Rosetten aus rotem Wachs und andere, die man direkt in den frischen Kalk gedr&uuml;ckt hat &ndash; die Siegel des Tempels.Die Wachen m&uuml;ssen in der Nacht ein Feuerchen angez&uuml;ndet haben, denn am Boden liegen Asche und verkohlte Holzscheite, und sie m&uuml;ssen auch ein Spiel gemacht und gegessen haben [&hellip;] Irgendwann hatten sie genug, haben alles liegengelassen und sich eine mehr oder weniger bequeme Lage gesucht, um zu schlafen oder zu wachen.<\/p>\n<p>Die R&ouml;te im Osten breitet sich immer mehr am heiteren Himmel aus, an dem aber noch kein Sonnenstrahl zu sehen ist. Da taucht pl&ouml;tzlich aus unbekannten Tiefen ein strahlender Meteor auf, ein Feuerball von unertr&auml;glicher Helligkeit mit einem funkelnden Schweif, der aber vielleicht nur die Erinnerung an seinen Glanz auf unserer Netzhaut ist. Er saust auf die Erde herab und strahlt ein so m&auml;chtiges, zauberhaftes und zugleich in seiner Sch&ouml;nheit be&auml;ngstigendes Licht aus, dass das rosige Licht des Morgens in dieser wei&szlig;en Glut verblasst.<\/p>\n<p>Die W&auml;chter erheben erstaunt ihre K&ouml;pfe, auch weil die Helligkeit von einem m&auml;chtigen, harmonischen, feierlichen Klang begleitet wird, der die ganze Sch&ouml;pfung erf&uuml;llt. Er kommt aus paradiesischen Tiefen und ist das Halleluja, das Gloria der Engel, das dem Geist Christi folgt, der in seinen verherrlichten Leib zur&uuml;ckkehrt.<br \/>Der Meteor prallt gegen den nutzlosen Verschluss des Grabes, bricht ihn auf, wirft ihn zu Boden und schleudert mit seinem Dr&ouml;hnen auch die entsetzten W&auml;chter, die man als Gefangenenw&auml;rter des Herrn des Weltalls aufgestellt hat, zu Boden. <\/p>\n<p>Und die Erde bebt bei seiner R&uuml;ckkehr wie damals, als der Geist des Herrn sie verlassen hat. Er dringt in das dunkle Grab, das ganz hell wird von seinem unbeschreiblichen Licht; und w&auml;hrend das Licht in der reglosen Luft schwebt, senkt sich der Geist in den unbeweglichen K&ouml;rper unter den Totenbinden.All das geschieht nicht in einer Minute, sondern in Sekundenschnelle: das Erscheinen, das Herabsteigen, das Eindringen und das Verschwinden des Lichtes Gottes &hellip;<br \/>Das &bdquo;Ich will!&ldquo; des g&ouml;ttlichen Geistes zu seinem erkalteten Fleisch erfolgt lautlos. Es wird von der Wesenheit zur unbeweglichen Materie gesprochen, aber das menschliche Ohr h&ouml;rt kein Wort.<br \/>Das Fleisch erh&auml;lt den Befehl und gehorcht mit einem tiefen Atemzug &hellip;<br \/>Nichts anderes f&uuml;r einige Minuten.<br \/>Unter dem Schwei&szlig;tuch und dem Leichentuch ersteht das glorreiche Fleisch in ewiger Sch&ouml;nheit, erwacht aus dem Todesschlaf, kehrt aus dem &bdquo;Nichts&ldquo; zur&uuml;ck, in dem es war, und lebt, nachdem es tot gewesen ist. Gewiss erwacht das Herz, treibt mit seinem ersten Schlag das noch &uuml;brige, eisige Blut durch die Adern und erschafft in einem Augenblick das volle Ma&szlig; in den leeren Blutgef&auml;&szlig;en, der reglosen Lunge, dem verdunkelten Gehirn und l&auml;sst W&auml;rme, Gesundheit, Kraft und Gedanken wiederkehren.<\/p>\n<p>Wieder ein Augenblick, und dann eine pl&ouml;tzliche Bewegung unter dem schweren Leichentuch. Eine so pl&ouml;tzliche Bewegung, dass dem Auge keine Zeit bleibt, die verschiedenen Phasen zu verfolgen zwischen dem Moment, in dem er gewiss seine gekreuzten H&auml;nde bewegt, und dem Moment, in dem er dasteht &ndash; eindrucksvoll, strahlend in seinem Gewand aus unirdischem Gewebe, in &uuml;bernat&uuml;rlicher Sch&ouml;nheit und Majest&auml;t, mit einer W&uuml;rde, die ihn ver&auml;ndert und erh&ouml;ht, obwohl er doch er selbst bleibt.<\/p>\n<p>Und nun betrachtet ihn das Auge voll Bewunderung: Er ist so ganz anders als in der Erinnerung. Wieder sch&ouml;n, ohne Wunden und Blut, nur noch strahlend im Licht, das in Str&ouml;men aus den f&uuml;nf Wunden bricht und aus allen Poren seiner Haut dringt. Als er den ersten Schritt tut &ndash; und bei dieser Bewegung umgeben ihn die aus H&auml;nden und F&uuml;&szlig;en dringenden Strahlen mit einer Aureole von Glanz: vom Haupt, das gekr&ouml;nt ist vom Glorienschein der unz&auml;hligen kleinen Wunden der Dornenkrone, die nun nicht mehr bluten, sondern leuchten, bis zum Saum seines Gewandes, als er die &uuml;ber der Brust gekreuzten Arme &ouml;ffnet und damit die Stelle auf der H&ouml;he des Herzens sichtbar wird, an der eine helle Sonne durch das Gewand strahlt &ndash; da ist er wirklich das verk&ouml;rperte Licht. Nicht das arme Licht der Erde, nicht das arme Licht der Sterne, nicht das arme Licht der Sonne, sondern das Licht Gottes. Der ganze Glanz des Himmels, der sich in einem einzigen Wesen vereint und ihm sein unvorstellbares Blau als Pupillen, sein feuriges Gold als Haar, seine engelgleiche Wei&szlig;e als Gewand und Hautfarbe verleiht. Und all das, was mit menschlichen Worten nicht zu beschreiben ist &ndash; die &uuml;berw&auml;ltigende Glut der Allerheiligsten Dreifaltigkeit, neben deren feuriger Gewalt jegliches Feuer des Paradieses verblasst, die jegliches Feuer in sich aufnimmt und es in jedem Augenblick der ewigen Zeit neu hervorbringt; das Herz des Himmels, das sein Blut anzieht und verstr&ouml;mt, die unz&auml;hligen Tropfen seines nicht k&ouml;rperlichen Blutes: die Seligen, die Engel, alles das, was das Paradies ist: die Liebe Gottes, die Liebe zu Gott, das alles ist das Licht, das den auferstandenen Christus bildet, das Licht, das er ist.<\/p>\n<p>Als er sich dem Ausgang n&auml;hert, sehe ich au&szlig;er seinem Glanz zwei wundersch&ouml;ne strahlende Gestalten, die jedoch wie Sterne sind im Vergleich zur Sonne. Sie haben sich links und rechts der Grab&ouml;ffnung niedergeworfen, um ihren Gott anzubeten, der in seinen Glanz geh&uuml;llt und mit beseligendem L&auml;cheln herauskommt, die Grabh&ouml;hle verl&auml;sst und seinen Fu&szlig; wieder auf die Erde setzt, die freudig erwacht und gl&auml;nzt und glei&szlig;t in ihrem Tau, in den Farben der Gr&auml;ser und der Rosenstr&auml;ucher, in den unz&auml;hligen Bl&uuml;ten der Apfelb&auml;ume, die sich durch ein Wunder unter dem ersten Kuss der Sonne &ouml;ffnen, und in der ewigen Sonne, die unter ihnen dahinschreitet. Die Wachen sind immer noch an ihren Pl&auml;tzen, bet&auml;ubt &hellip; Die verdorbenen Sinne des Menschen sehen Gott nicht, w&auml;hrend die reinen Kr&auml;fte des Universums, die Blumen, die Kr&auml;uter und die V&ouml;glein den M&auml;chtigen, der vor&uuml;bergeht im Glorienschein seines eigenen Lichtes und im Glanz des Sonnenlichtes, bewundern und verehren.<\/p>\n<p>Sein L&auml;cheln, sein Blick, der sich auf die Bl&uuml;ten und die Zweige richtet und sich zum heiteren Himmel erhebt, versch&ouml;nt alles. Weicher und von seidigerem Rosa erscheinen die Millionen Bl&uuml;tenbl&auml;tter, die gleich bl&uuml;hendem Schaum &uuml;ber dem Haupt des Siegers schweben, und lebhafter blitzen die Diamanten der Tautropfen. Und blauer leuchtet der Himmel, der seine gl&auml;nzenden Augen widerspiegelt, und festlicher strahlt die Sonne und bemalt in ihrer Freude ein W&ouml;lkchen, das daherschwebt im leichten Wind, der gekommen ist, um seinen K&ouml;nig, mit in den G&auml;rten geraubten D&uuml;ften, zu k&uuml;ssen und mit seidenen Bl&uuml;tenbl&auml;ttern zu liebkosen. <\/p>\n<p>Jesus hebt die Hand und segnet. Und w&auml;hrend die V&ouml;glein lauter singen und der Wind st&auml;rker duftet, entschwindet er meinen Blicken und l&auml;sst eine Freude in mir zur&uuml;ck, die auch die leiseste Erinnerung an Traurigkeit und Leiden und alle Sorgen um die Zukunft ausl&ouml;scht &hellip;<\/p>\n<p>Wir danken dem Parvis Verlag f&uuml;r die Bereitstellung des Textes zur Ver&ouml;ffentlichung!\n<\/p>\n<p><strong>Maria Valtorta: <i>Der Gottmensch &#8211; Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus<\/i>. Parvis-Verlag <br \/><\/strong><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/mediathek\/buecher-und-sonstiges\/allgemeine-buecher\/#c13703\" title=\"Opens internal link in current window\" class=\"internal-link\"><strong>Buchbestellung<\/strong><\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Niederschrift dient der pers&ouml;nlichen Erbauung. Es ist dem Leser &uuml;berlassen, sie als &uuml;bernat&uuml;rlichen Ursprungs anzuerkennen. Aus dem 679. Kapitel, Band XII, &#8222;Der Gottmensch&#8220; von Maria Valtorta&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Auferstehung [&hellip;] Das eine oder andere Sternlein m&ouml;chte noch nicht erl&ouml;schen und blinkt immer schw&auml;cher in dieser Woge aus gr&uuml;nlichwei&szlig;em, grau &uuml;berhauchtem, milchigem Morgenlicht, &auml;hnlich der Farbe der schl&auml;frigen Zweige der &Ouml;lb&auml;ume, die<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1091"}],"collection":[{"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1091"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1091\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1091"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1091"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1091"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}