{"id":1096,"date":"2020-04-27T22:18:00","date_gmt":"2020-04-27T22:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/w7vongap.de\/medjugorje-de\/medjugorje-und-die-heilsgeschichte-1-1096\/"},"modified":"2020-04-27T22:18:00","modified_gmt":"2020-04-27T22:18:00","slug":"medjugorje-und-die-heilsgeschichte-1","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/medjugorje-de\/medjugorje-und-die-heilsgeschichte-1-1096\/","title":{"rendered":"Medjugorje und die Heilsgeschichte"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/news\/medjugorje-und-die-heilsgeschichte-1\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=fc4370d5a7bfdba0a0546cd31fe8906c\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p>Der geschichtstheologische Kontext von Medjugorje ist die Heilsgeschichte. Es gibt nichts Verwunderliches und Ungew&ouml;hnliches in der Geschichte des Handelns Gottes in und an der Welt und seiner Sch&ouml;pfung. Nie hat Gott den Menschen und die Menschheit hoffnungslos verlassen oder aufgegeben. Wann immer der Mensch Gott verlie&szlig; und in die eigenen Kr&auml;fte Vertrauen setzte, was vor allem im Alten Testament sichtbar wurde, so traten meistens Verfall und Katastrophen ein. Israel, aber auch uns muss klar sein, dass weder die wirtschaftliche noch die milit&auml;rische Kraft uns zum Volk macht, sondern der direkte Eingriff Gottes in unsere Geschichte, Er hat uns erw&auml;hlt und f&uuml;hrt uns immer noch. Nur unter Seiner F&uuml;hrung ist es m&ouml;glich, die reine Idee von Ihm zu bewahren und als Volk Gottes zu reifen. Der Mensch sehnt sich nach einem Raum, in dem er aufatmen kann, wo er angenommen und best&auml;tigt wird. Er sehnt sich nach dem Raum, in dem die Entfremdung verschwindet und in dem er im Glauben, wie im Leben Zuhause sein kann. Deshalb braucht der Mensch die Kirche des inkarnierten Gottes, der als guter Hausherr Gott aller Menschen sein will. Das hat Medjugorje von seinen ersten Tagen an versucht zu vermitteln und zu verwirklichen und das ist auch die Erfahrung der Pilger: &#8222;Hier f&uuml;hlen wir uns wie Zuhause!&#8220; Und deshalb kommen auch alle gern immer wieder nach Medjugorje zur&uuml;ck.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wenn wir einen Blick in die Geschichte der Kirche und des Christentums werfen, dann werden wir sehen, dass es immer auf dem H&ouml;hepunkt der Krisen, Zeichen einer Wende gab, geschichtliche oder epochale. Alle gro&szlig;en Reformer, alle Erneuerer von Kirche und Gesellschaft, kamen, als die Krisen &uuml;berm&auml;chtig wurden. Die Entstehung des Ordenslebens in der Kirche l&auml;&szlig;t sich gerade mit Krisenzust&auml;nden in der Kirche deuten. Die Orden sind eine Antwort auf die Krisen des Glaubens. Ebenso finden wir auf der geistigen Ebene &auml;hnliche Ph&auml;nomene und Mittel zur Gegensteuerung. Nach der zerst&ouml;rerischen Absolutsetzung der Reflexion durch Descartes, kam der geniale Pascal, der dem europ&auml;ischen Geist und der Spiritualit&auml;t neue Ma&szlig;st&auml;be gab. Nach Kant, Hegel und der idealistischen Philosophie, haben wir die existentielle Philosophie eines Kierkegaard und nach dem nihilistischen Denken von Nietzsche, meldete sich der russische Philosoph Solowjew als Antwort, dass Gott da ist, nachdem Nietzsche den Tod Gottes verk&uuml;ndet hatte. So stark die Religionskritik auch sein mag, das Wunder des wahren Gottesglauben &uuml;bersteht alle Fallen und Probleme. Die Kritik hinterl&auml;sst Leere, Frustration und Unwohlsein und am Ende spricht jede Kritik zugunsten ihrer Negation: Wenn die Religion verneint wird, dann wird die Verneinung selbst zum Symbol des Bed&uuml;rfnisses und Strebens nach dem Verneinten, die Religion wird zu einer gewissen Notwendigkeit. Das ausdr&uuml;ckliche Anti-Christentum ist f&uuml;r das Christentum immer heilsam, weil es auf eigene Probleme und auf Vernachl&auml;ssigungen des Wesentlichen verweist. Auch an dieser Stelle ist die therapeutische Rolle von Medjugorje sichtbar und wahrnehmbar. Medjugorje meldete sich auf dem H&ouml;hepunkt der Krise des westlichen Denkens und der kommunistischen Schreckensherrschaft als Zeichen der Liebe und F&uuml;rsorge Gottes f&uuml;r die ganze Welt.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Herrschen des Menschen hei&szlig;t Dienen, seine Freiheit ist die Bindung an die notwendige innere Wahrheit der Dinge, die Offenheit f&uuml;r die Liebe bedeutet und ihn dann Gott &auml;hnlich macht. Deshalb ist es m&ouml;glich, die Ereignisse von Medjugorje und die Seher, in die Kategorie der rationalen Begr&uuml;ndung und des Zeugnisgebens zu stellen. Maria als Zeugin und Prophetin und Gott, der in das Leben der Einzelnen machtvoll eingreift und sie in Seinen Dienst nimmt. Dieser unmittelbare Ruf Gottes ist psychologisch nicht fassbar und deutbar, andererseits ist es einem Menschen aber nicht m&ouml;glich, sich Gott zu entziehen, ohne sich dabei selbst zu verneinen. Ebenso steht es um die Botschaft von Medjugorje, die im Wesentlichen eine prophetische ist. Zur prophetischen Botschaft &auml;u&szlig;erte sich Martin Buber folgenderma&szlig;en: Der prophetische Geist denkt nie wie der platonische, dass er die allgemeine, &uuml;berzeitliche und begriffliche Wahrheit bes&auml;&szlig;e. Er empf&auml;ngt Botschaft f&uuml;r Botschaft in den ganz konkreten Situationen des Lebens und gerade deswegen trifft sein Wort auch nach Verlauf so vieler Jahrtausende das Volk in den ver&auml;nderten und ver&auml;nderlichen Lebenssituationen seiner Geschichte. Diese Botschaft und Wahrheit ist meistens unangenehm und bedr&uuml;ckend, weil der Mensch selbst zum Mund und zum Medium Gottes wird. Der Prophet Amos sagt: &#8222;Der L&ouml;we br&uuml;llt &#8211; wer f&uuml;rchtet sich nicht? Gott, der Herr spricht &#8211; wer wird da nicht zum Propheten?&#8220; (3,8). In unserem Fall sind es Maria und einige Seher. Das Verh&auml;ltnis des Propheten gegen&uuml;ber der Zeit und der Zukunft ist nicht im Sinne einer Vorhersage zu verstehen, prophezeien bedeutet: Die Gemeinschaft der Menschen und den Einzelnen direkt oder indirekt vor eine Wahl oder besser vor eine Entscheidung zu stellen. Die Zukunft ist nicht etwas, was sich uns offen in die H&auml;nde legt, etwas wovon man schon alles wei&szlig;, im Gegenteil, sie h&auml;ngt im Wesentlichen von der Richtigkeit der Entscheidung ab, d.h. von der Entscheidung, die der Mensch in diesem Augenblick trifft oder an der er in diesem geschichtlichen Kairos teilnimmt. Der Prophet stellt immer die Menschen vor die Alternative, er versucht, das Steuer in eine andere Richtung zu drehen, seine ganze Existenz steht dahinter, seine Worte zittern vor Angst und Hoffnung wegen der Gr&ouml;&szlig;e und der Kraft der Entscheidung. Der Prophet ist meistens der gro&szlig;e Ankl&auml;ger, er verk&uuml;ndet keine langweilige Moral oder Verhaltensethik, sondern die Irrtumslosigkeit und Ewigkeit des Wortes und Gesetzes Gottes.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der moderne Mensch begegnet heute den riesigen M&ouml;glichkeiten technischen Fortschritts, von denen ihm hei&szlig; und kalt und angst werden kann. Einmal der direkte Eingriff in die menschlichen Gene, der Eingriff in die Sch&ouml;pfungswirklichkeit selbst, dann die M&ouml;glichkeit, dass der Mensch mit seinem Waffenpotential eine apokalyptische Wirklichkeit auf dieser Erde selbst heraufbeschw&ouml;ren kann. Deshalb braucht er die Propheten, die mit ihrem Leben auf das Jenseits, auf die andere Wirklichkeit verweisen und zu ihr hinf&uuml;hren. F&uuml;r den Menschen ist die Immanenz, die Diesseitigkeit, zu eng und zu klein. Indem er aber die Jenseitigkeit bestritt, &uuml;bergab er sich der Verherrlichung des Diesseits. Die Lebensgier und das Begehren nach allem und nach allerlei erlebt z.Zt. seinen H&ouml;hepunkt, aber auf diesem H&ouml;hepunkt ist keine Befriedigung m&ouml;glich, sondern das Gegenteil, Uners&auml;ttlichkeit und Ekel, Entwertung des Lebens und Verwerfung von allem, was einem nicht mehr gef&auml;llt. Der Mensch ist ein Wesen, das f&uuml;r Gott und das Unendliche geschaffen ist, deswegen sind z.B. Abtreibung, Euthanasie und Selbstmord nur Begleiterscheinungen und die nat&uuml;rliche Frucht eines solchen Lebensverst&auml;ndnisses, der Verneinung der fundamentalen Lebensentscheidung, der Verneinung der Verantwortung vor Gott, der Ewigkeit und vor der ewigen Hoffnung. Leibliche Lust und Begierde enden auf ihrem H&ouml;hepunkt im Ekel und am Ende wird der Mensch zum Abfall, wie es die moderne Literatur zeigt oder die allgegenw&auml;rtige Kultur des Todes, die sich an die Stelle der Kultur des Lebens und der Liebe gedr&auml;ngt hat.<br \/>&nbsp; &nbsp; Es ist unm&ouml;glich, die Tiefe der g&ouml;ttlichen Botschaft und der Wahrheit im Menschen versch&uuml;tten oder verf&auml;lschen zu k&ouml;nnen. Das wahre Bild Gottes im Menschen wird immer wieder an der Oberfl&auml;che auftauchen und sich den Weg zur Seele des Menschen bahnen. Deswegen entsteht heute &uuml;berall der erneute Ruf nach Konzentration, Meditation, Kontemplation, nach dem Heiligen, ja nach Ber&uuml;hrung mit Gott selbst. Das ist die unvermeidliche Antwort auf die (un)wahre Weltanschauung unserer Zeit, f&uuml;r die Terrorismus, Revolutionen, pure Gewalt und Drogen nur ein &auml;u&szlig;eres Erscheinungsbild sind und in der nur als Tatsache gilt, was sichtbar und me&szlig;bar ist, in der nur Quantit&auml;t z&auml;hlt, nicht aber eine Qualit&auml;t, die sich aus Moral und Ethik ergibt und so zum eigentlichen Wahren, Guten und Edlen des Menschen f&uuml;hrt. Damit der Mensch wirklich Mensch wird, braucht er Moral und Ethik und damit er Ethik hat, braucht er den Sch&ouml;pfer, den Glauben an die Unsterblichkeit und an den liebenden Gott. Deshalb besteht die Frohe Botschaft des Christentums, die auch die Botschaft von Medjugorje ist, gerade darin, Verantwortung zu &uuml;bernehmen vor Gott, vor sich selbst, vor der Welt und vor der Geschichte. Medjugorje ist eine echte Herausforderung und ein Ruf im wahrsten Sinne des Wortes in und an unsere Zeit! Das Ziel der Geschichte ist nicht Evolution oder Fortschritt, sondern Umkehr. War fast die gesamte nachhegelianische Epoche des Denkens vom st&auml;ndigen Aufstiegs- und Fortschrittsglauben beseelt und vom Schreiten zu einem gl&uuml;cklicheren Morgen begeistert, so ernten wir heute die bitteren Fr&uuml;chte dieses Prozesses. Die Bibel aber spricht &uuml;ber die Umkehr und nicht &uuml;ber die Evolution, gerade auf dieser Botschaft ruht der Aufruf von Medjugorje. Alle Pseudoreligionen, wie Technik und Wissenschaft haben sich gegen den Menschen gewendet. Deshalb ist es durchwegs falsch, den Menschen als das Wesen des Fortschritts und des Wachstums zu verstehen. Der Mensch als Person ist schon in der Bibel als das zwischen gut und b&ouml;se gekreuzigte Wesen definiert worden. Sicherheit garantieren ihm nicht Fortschritt und Wissenschaft, sondern allein die Entscheidung f&uuml;r Gott. Kommt daher das Gerede vom &#8222;humanum&#8220;, das allerseits bedroht ist? Nach einer Zeit des unbeschr&auml;nkten Glaubens an die Vernunft, sind wir nun in eine Zeit des Irrationalismus eingetreten. Deswegen ist es im Angesicht der heutigen Krise der Vernunft nur m&ouml;glich, das Heil in der Hinkehr zum Mysterium zu finden, zum Geheimnis, das f&auml;hig ist, die Vernunft zu retten. Das Mysterium ist nicht gegen die Vernunft gerichtet, sondern es dient ihr zur Sinnhaftigkeit des Seins und zur Aufrechterhaltung des Kosmos.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus und Sozialismus und nach den Frustrationen, die der &#8222;homo faber&#8220;, der &#8222;homo technicus&#8220; in seinen technischen Errungenschaften erlebt hat, sprechen viele Gr&uuml;nde daf&uuml;r, sich dem Glauben und dem Gott der Hl. Schrift und Offenbarung zuzuwenden. Medjugorje ist auch hierf&uuml;r ein sichtbares Zeichen, die &#8222;Stadt auf dem Berg&#8220;, bzw. der Ort &#8222;zwischen den Bergen&#8220;. Jeder mu&szlig; sich gerade heute der Tatsache stellen, da&szlig; es unm&ouml;glich ist, die geistigen Wirklichkeiten mit materiellen Mitteln oder Versprechungen zu erreichen, dass es unm&ouml;glich ist, Sinn, Friede, Ruhe, Gesundheit, Standhaftigkeit im Leben und in der &Uuml;berzeugung, mit materiellem oder wirtschaftlichem Wohlstand oder Fortschritt zu erringen, sondern nur mit der Annahme seiner selbst als einer geistigen Wirklichkeit und Gegebenheit. In unseren Zeitgenossen erwacht allm&auml;hlich der Sinn f&uuml;r das Geistige, es er&ouml;ffnen sich neue Vorstellungen und Wege, trotz der verf&uuml;hrerischen, sirenenhaften Stimmen von &#8222;New Age&#8220;. Trotz so vieler Fortschritte im Bereich der Technik und Technologie, der Physik und Chemie, trotz so vieler Errungenschaften in den Bereichen des Mikro- und Makrokosmos, der Mikro- und Astrophysik, der Biologie, sowie im Bereich der Atome und Organismen, bleiben im Bereich des Seins und der Sinnbeschreibung des Lebens, sowohl die Wissenschaft als auch die moderne Philosophie hilflos und ohne klare Position. L&auml;ngst haben die Philosophen Adorno und Horkheimer von der Selbstzerst&ouml;rung der Aufkl&auml;rung gesprochen. Das geschieht dort, wo man die Aufkl&auml;rung verabsolutiert, wo Berechnung, Vorausschau und Kalkulation regieren und wo Transzendenz und Jenseits verneint werden. Mit anderen Worten: Die Gesellschaft, die auf Agnostizismus und Materialismus gebaut ist, kann langfristig nicht &uuml;berleben, die Folgen sind: Zerst&ouml;rung der Moral und aller geistigen Werte. Nicht einmal die Philosophie der Sinngebung eines Viktor Frankl, die sog. Logotherapie, die ihre Ratschl&auml;ge denen gibt, die jede Verbindung mit Religion und Kirche verloren haben, kann eine wirkliche Sinngebung f&uuml;r das Leben finden, ohne den Tod zu hinterfragen. Diejenigen, die ihre Verbindung zur Kirche noch nicht g&auml;nzlich verloren haben und vor gro&szlig;en Fragezeichen des Lebens stehen, mu&szlig; ebenfalls die Bedeutung des Jenseitsglaubens f&uuml;r ihr hiesiges moralisches Verhalten vor Augen gef&uuml;hrt werden. Die erste Aufgabe ist, die Genesung der Moral und die Annahme der moralischen Werte in der Gesellschaft. Dem Menschen ist es nicht m&ouml;glich, ungestraft die Grenzen zu &uuml;berschreiten, die ihm von Gott gesetzt sind. Der Mensch ist frei, wenn er das Gesetz der Freiheit als Raum anerkennt, der ihm bestimmt oder gegeben ist. Einerseits begegnen wir, fast m&ouml;chte ich sagen, einer pathologischen Sorge und Angst um die menschliche Gesundheit und saubere Umwelt und andererseits erleben wir eine allgemeine Gef&uuml;hllosigkeit f&uuml;r die moralische Integrit&auml;t des Menschen, die einer Verneinung der Freiheit und W&uuml;rde des Menschen entspricht und damit seiner selbst. Deswegen dr&auml;ngt sich uns erneut die Frage nach Gott und Seiner Offenbarung in der Geschichte und in der heutigen Welt auf, wo kommt Gott noch zur Sprache? Da ist Medjugorje ein nicht zu &uuml;bersehender Meilenstein in unserer Zeit, denn durch Medjugorje kommt Gott wieder ins Gespr&auml;ch. Durch Medjugorje wird uns der Ruf zur Umkehr, zum Glauben an Gott, zur R&uuml;ckkehr zur Offenbarung, deren H&ouml;hepunkt Jesus Christus ist, der Vermittler zwischen Gott und Mensch, in dem das Geheimnis Gottes selbst verborgen ist. Er ist das Wort, das alle Sch&auml;tze der Weisheit und Erkenntnis in sich birgt (vgl.Kol.2,3) und als solcher deckt Er das Geheimnis Gottes selbst auf und bricht das Schweigen, in das sich Gott scheinbar geh&uuml;llt hatte.<br \/>&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wenn die Intellektuellen bisher im westlichen Liberalismus und im marxistischen Kommunismus dem Glauben jegliches Recht und jegliche F&auml;higkeit zur Gestaltung der Gesellschaft, der &Ouml;ffentlichkeit und der gemeinsamen Zukunft in der Menschheit abgesprochen haben, so begegnen wir heute einem anderen Trend. Die Umw&auml;lzungen auf allen Gebieten weisen deutlich darauf hin, da&szlig; die Religion und ihr subjektiver Ausdruck im pers&ouml;nlichen Glauben und Leben, aber auch im gesellschaftlichen Bereich, eine Kraft ist, die sich aus dem Bewu&szlig;tsein des Menschen nicht ausradieren l&auml;&szlig;t. Ferner kann die Welt auf die Gestaltungsrolle des religi&ouml;sen Menschen in der Gesellschaft gar nicht verzichten. Es ist unm&ouml;glich, ohne Glauben, Zukunft zu gestalten. Man mu&szlig; aber alle Fehler der vorigen Jahrhunderte und jede Vereinnahmung des Glaubens zu politischen Zwecken vermeiden.<br \/>&nbsp; &nbsp; Die Hauptrolle des Glaubens ist die Sorge f&uuml;r den Menschen. Dazu ist die Kirche mit der Kraft ihres Gebetes und mit der St&auml;rke des Geistes berufen, nicht nur mit den Verantwortlichen in der Institution, sondern durch die Abgabe des Glaubenszeugnisses aller, nicht im Pochen auf ein Recht, sondern mit Liebe, sich im Leben und Leiden der Menschen f&uuml;r sie einzusetzen, in den Herzen den Raum f&uuml;r Gott bereiten, der kommen will, um auf diese Weise dem Menschen und der Gesellschaft zu helfen, ihre Identit&auml;t wieder zu finden. Die ganze Geschichte der Menschheit ist ein gro&szlig;er Kampf zwischen Glauben und Unglauben, zwischen gut und b&ouml;se. Wir sind heute als Zeugen gerufen, ohne zu z&ouml;gern, uns der Macht der Resignation, der Gleichg&uuml;ltigkeit, des Fatalismus und der Verzweiflung mit der Kraft des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe entgegenzusetzen. Die Menschen zur wahren Liebe bef&auml;higen, ist der Auftrag des Augenblicks. Sich der &ouml;ffentlichen Meinung und Macht widersetzen, wie es Jesus vor Pilatus tat, wie es der Papst zur Zeit gegen&uuml;ber den M&auml;chtigen dieser Welt tut, ist Gebot der Stunde. Jesus hatte keine Angst vor dem Kreuz, doch der moderne Gl&auml;ubige hat Angst vor dem Gedanken an Kreuz und Leid und Martyrium. Jeder, auch die kirchlichen W&uuml;rdentr&auml;ger, bangen um ihr &#8222;image&#8220;, mag es auch nur um einen dummen Kommentar in einer Tageszeitung gehen, der heute geschrieben und morgen schon wieder vergessen ist. Wir m&uuml;ssen zum Martyrium, zum Zeugnis, zum Risiko f&uuml;r unseren Glauben bereit sein und wagen, dem Ruf Jesu zu folgen. Darin belehrt und ermahnt uns Maria t&auml;glich in ihrer Schule in Medjugorje.\n<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/medjugorje\/ueber-medjugorje\/pfarrei\/\">Pater Tomislav Pervan<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der geschichtstheologische Kontext von Medjugorje ist die Heilsgeschichte. Es gibt nichts Verwunderliches und Ungew&ouml;hnliches in der Geschichte des Handelns Gottes in und an der Welt und seiner Sch&ouml;pfung. Nie hat Gott den Menschen und die Menschheit hoffnungslos verlassen oder aufgegeben. 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