{"id":1368,"date":"2020-05-19T15:30:25","date_gmt":"2020-05-19T15:30:25","guid":{"rendered":"https:\/\/w7vongap.de\/medjugorje-de\/interview-mit-erzbischof-henryk-hoser-1368\/"},"modified":"2020-05-19T15:30:25","modified_gmt":"2020-05-19T15:30:25","slug":"interview-mit-erzbischof-henryk-hoser","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/medjugorje-de\/interview-mit-erzbischof-henryk-hoser-1368\/","title":{"rendered":"Interview mit Erzbischof Henryk Hoser"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/news\/interview-mit-erzbischof-henryk-hoser\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=53288b92e3d6d286df8ba134a8ef09b0\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<div>\n<p> \t<strong>Ihre Exzellenz, vielen Dank f&uuml;r die M&ouml;glichkeit zu diesem Gespr&auml;ch. Die Welt blieb seit dem Coronavirus stehen. Vater Erzbischof, sehen Sie etwas Positives, etwas Gutes, das aus diesem gro&szlig;en Drama geboren kann?<\/strong>\n<\/p>\n<p> \tDie Epidemie hat uns mit ihrem Ausma&szlig; &uuml;berrascht. Da sie weltweit aufgetreten ist, nennen wir sie Pandemie. Zu diesem Zeitpunkt hat es die meisten Staaten und Gesellschaften erreicht, und gleichzeitig das Verschwinden des sozialen und wirtschaftlichen Lebens verursacht. Einerseits f&uuml;hlen die Gl&auml;ubigen starke Einschr&auml;nkungen beim Zugang zu &ouml;ffentlichen religi&ouml;sen Praktiken; die Kirchen sind oftgeschlossen oder es gibt Regeln; nur sehr wenige Gl&auml;ubige k&ouml;nnen eine Kirche gleichzeitig betreten. Dies ist auch eine bislang nie dagewesene Situation. W&auml;hrend fr&uuml;herer Naturkatastrophen oder Kriegen str&ouml;mten die Menschen in die Kirchen, w&auml;hrend sie jetzt dessen beraubt wurden.\n<\/p>\n<p> \tAndererseits verweilen sie zu Hause, und dies ist eine gro&szlig;artige Gelegenheit f&uuml;r die Familien zusammen zu sein, wozu sie bisher durch die Besch&auml;ftigung der Eltern, dem Aufenthalt der Kinder in Schulen, Kinderg&auml;rten und Kinderkrippen keine Zeit hatten. Als Folge davon entstand die Situation, dass es zerbrochene famili&auml;re Beziehungen gab, Eltern sprachen nicht mit ihren Kindern, Kinder nicht mit ihren Eltern, Geschwister trafen sich seltener, es gab keine gemeinsamen Mahlzeiten und das gemeinsame Gebet in den Familien war verschwunden.\n<\/p>\n<p> \tJetzt ist eine Gelegenheit f&uuml;r Familien, in ihrem gemeinsamen Leben wiedergeboren zu werden, und deshalb ist diese Zeit f&uuml;r uns v&ouml;llig einzigartig. Auf der einen Seite haben wir die Beschreibungen dieser Situation in den Statistiken der Infizierten, den Statistiken der Kranken, der Genesenen ect., den Statistiken &uuml;ber die Wirtschaft und die Aussichten f&uuml;r die Zukunft, aber auf der anderen Seite ist es auch ein Zeichen f&uuml;r die ganze Welt.\n<\/p>\n<p> \tDies ist eine gro&szlig;e Dem&uuml;tigung f&uuml;r jene, denen es schien, als w&uuml;rden sie die Welt regieren, f&uuml;r diejenigen, die heute die einzig wichtige Ideologie dieser Welt geschaffen haben und das ist die Ideologie des Profits; Der Profit, der das Ziel der gesamten Weltwirtschaft war. Die Unternehmen dominierten &uuml;ber Landesregierungen und einzelne L&auml;nder und all dies brach &#8211; um es klar auszudr&uuml;cken &#8211; zusammen.\n<\/p>\n<p> \tWir durchleben eine gro&szlig;e geistige Erneuerung. Eine geistige Erneuerung, bei der wir &uuml;ber unsere Lebensweise, unseren Lebensstil als Verbraucher, die M&uuml;llzivilisation, die die ganze Welt &uuml;berschwemmt, und gleichzeitig &uuml;ber Ideen, die M&uuml;ll sind, nachdenken m&uuml;ssen. Diese Ideen geben weder Sinn noch Perspektive. Kehren wir zu den grundlegenden Dingen zur&uuml;ck. Wahrhaftig f&uuml;r die Gl&auml;ubigen in dieser Zeit, ist es eine Zeitdes Nachdenkens, in dem uns der Zutritt zu den Sakramenten erschwert ist und einige sich sehr nach den Zeiten sehnen, in denen sie die Sakramente wieder empfangen k&ouml;nnen. Dies ist allgemein die Situation. &Auml;hnliches passiert auch in unserer Region, in Medjugorje.\n<\/p>\n<p> \t<strong>Pilger kamen das ganze Jahr &uuml;ber nach Medjugorje. Jetzt k&ouml;nnen Sie die Botschaft von Medjugorje nur im Kreis ihrer Familie, in der Pfarrei, in kleinen Gruppen, empfangen. Auch wenn wir die Livestream-&Uuml;bertragung haben, die von mehr als 3 Millionen Menschen gesehen wird, kann man sagen, dass wir in Medjugorje eine neue spirituelle Wirklichkeit leben?<\/strong>\n<\/p>\n<p> \tMedjugorje sieht wie eine W&uuml;ste aus, in dem Sinne, dass es keine Menschen auf den Stra&szlig;en gibt oder nur sehr wenige. Es gibt keine Spuren der Anwesenheit von Pilgern und auch die Einwohner von Medjugorje, unsere Pfarrgemeindemitglieder, haben aufgrund der hohen Anforderungen wegen der Gesundheitsvorsorge keinen Zutritt zur Kirche. Dies sind jedoch vereinte Familien mit mehreren Generationen, die immer noch den Brauch haben, gemeinsam zu beten, vor allem den Rosenkranz. Anderseits gibt es die Live-&Uuml;bertragungen in die ganze Welt, in der f&uuml;r Medjugorje typischen Liturgie: Die Heilige Messe und die Anbetung. Auf diese Weise bleibt die Verbindung zwischen Medjugorje und den Pilgern erhalten, die sich ebenfalls nach diesem Ort sehnen und auf die Zeit warten, in der sie hierher zur&uuml;ckkehren k&ouml;nnen.\n<\/p>\n<p> \t<strong>Am 12. Mai, ist ein Jahr vergangen, seit dem Papst Franziskus offizielle Pilgerreisen nach Medjugorje genehmigt hat. Wie erinnern Sie sich an dieses Ereignis, das gro&szlig;artig f&uuml;r uns alle war?<\/strong>\n<\/p>\n<p> \tEs war eine gro&szlig;e Freude f&uuml;r uns alle in Medjugorje. Ich erinnere mich, dass wir das Privileg hatten, der Welt diese Erkl&auml;rung des Heiligen Stuhls in der Kirche in Medjugorje zu verk&uuml;nden; in der Kirche des hl. Apostels Jakobus, der der Schutzpatron der Pilger ist. Von dort ging diese gute Nachricht hinaus. Ich m&ouml;chte Sie an den Inhalt dieser Erkl&auml;rung erinnern: Es gibt keine Hindernisse bei der Organisation von Pilgerreisen nach Medjugorje, an denen alle Menschen, aus denen die Kirche besteht, teilnehmen k&ouml;nnen, ausgehend von der hohen Hierarchie, den Kardin&auml;len, Erzbisch&ouml;fen, Bisch&ouml;fen, Priestern aus aller Welt, aber auch den Menschen, die sorgenlos an diesen Ort kommen k&ouml;nnen, der durch diese Erkl&auml;rung zus&auml;tzlich bereichert wurde. Dort finden die Menschen wirklich das, was sie in ihrem Leben verloren haben. Sie bekommen die Begegnung mit dem zur&uuml;ck, der dort auf sie wartet, und das ist Gott, das ist der Herr Jesus, das ist die Muttergottes. Es war eine gro&szlig;e Freude, die sich auf der ganzen Welt verbreitete, denn sie unterstreicht die universelle Rolle dieses Heiligtums, das von Pilgern aus allen Kontinenten besucht wird; ein Heiligtum, das f&uuml;r die Universalit&auml;t der Kirche offen ist. Wir freuen uns dar&uuml;ber und dies zeigt auch die Zukunft von Medjugorje, die im Rhythmus des Herzens der Universalkirche gelebt werden sollte.\n<\/p>\n<p> \t<strong>Wie beurteilen Sie diese Entscheidung und ihre Fr&uuml;chte aus der Perspektive des vergangenen Jahres? <\/strong>\n<\/p>\n<p> \tDiese Entscheidung hat sichtbare Fr&uuml;chte, in der Zunahme der Zahl der Pilger und der Zahl der Priester, die sie begleiten, gebracht. Es kamen auch hochrangige Vertreter der Kirche, beginnend mit dem Jugendfestival im letzten Jahr, und dauerte an bis zum Ausbruch dieser Epidemie. Ich denke, dass es, wenn diese Epidemie vor&uuml;ber ist, zur R&uuml;ckkehr der Pilger an diesen Ort kommen wird &#8211; sehr charismatisch &#8211; weil dies ein Ort ist, an dem das Licht des Evangeliums, das Licht Christi leuchtet.\n<\/p>\n<p> \t<strong>Diese Woche ist reich an marianischen Inhalten. Der 13. Mai ist der Jahrestag der Erscheinungen <\/strong><strong>von Fatima und des Attentats auf Papst Johannes Paul II. Erinnern Sie sich an diesen tragischen Tag? Was ist damals geschehen, wie haben Sie es erfahren?<\/strong>\n<\/p>\n<p> \tWir haben dies von Erzbischof Andr&eacute; Perraudin erfahren, der uns, wie ich mich erinnere, mittags in der Pfarrei besuchte, als ich in der Mission in Ruanda war. Dies war eine tragische Nachricht, die uns auf irgendeine Weise gel&auml;hmt hat. Wir alle beteten f&uuml;r die Rettung des hl. Johannes Paul II. In den Stunden nach dem Attentat sa&szlig;en wir atemlos da, und erlebten seine dramatischen Erfahrungen erneut, den Kampf um sein Leben im Gemelli-Krankenhaus und endlich eine langsame, lange und schwierige Rehabilitation mit begleitenden Komplikationen, die dazu f&uuml;hrten, dass der Papst dann langsam zu seinen &uuml;blichen Aktivit&auml;ten zur&uuml;ckkehrte. Aber schon von seinem Krankenbett, vom Krankenhausfenster aus, segnete er jene, die vor der Klinik standen und f&uuml;r ihn beteten.\n<\/p>\n<p> \t<strong>Johannes Paul II. hat selbst gesagt, dass die Hand &bdquo;Unserer Lieben Frau&ldquo; die Kugel von Ali Agca leitete. Dank der Hand der Muttergottes, die die Kugel f&uuml;hrte, &uuml;berlebte er, da sie seine lebenswichtigen Organe umging.<\/strong>\n<\/p>\n<p> \tDer Heilige Vater selbst sagte, dass die Muttergottes diese Kugel gef&uuml;hrt hatte, die seine lebenswichtigen Organe umging. Heute befindet sich diese Kugel in der Krone der Muttergottes in Fatima, da der Tag des Attentats der Jahrestag der Erscheinungen in Fatima war und der Heilige Vater ein angesehener marianischer Papst war. Er nahm sogar als seinen bisch&ouml;fliches Wahlspruch das Motto: &bdquo;Totus tuus&ldquo;, Ganz dein Maria.\n<\/p>\n<p> \tSein ganzes Leben lang lebte er eine tiefe marianische Spiritualit&auml;t, die er von zuhause mitbrachte, und die er sp&auml;ter selbst weiter formte. Bei der Arbeit im Steinbruch trug er in seiner Hosentasche eine Brosch&uuml;re des hl. Ludwig Maria Grignon von Montfort &uuml;ber die Verehrung der Heiligen Jungfrau Maria. Und sein ganzes Leben lang betonte und entwickelte er die Mariologie des 20. Jahrhunderts im Geiste des II. Vatikanischen Konzils und der Konstitution von Lumen Gentium, Kapitel 8; dies war der Ausgangspunkt seiner gesamten &Uuml;berlegungen. Er war auch der Nachfolger des marianischen Papstes Paul VI., der sich bewusst war, dass die nachkonziliare Krise dazu f&uuml;hrte, dass die marianische Fr&ouml;mmigkeit als Volksfr&ouml;mmigkeit aufgegeben wurde, da sie den Intellektuellen der offenen Kirche als wertlos erschien. Deshalb, gab der Heilige Vater Paul VI. drei wichtige Dokumente zum Thema des Marienkultes heraus, insbesondere das Hauptdokument &#8222;Marias cultus&#8220;. Von Anfang an vertraute Johannes Paul II. sich Maria an und er sprach st&auml;ndig von ihr. Er pilgerte zu den Marien-Heiligt&uuml;mern, und so hatte seine erste Reise nach Mexiko das Ziel, die Muttergottes von Guadalupe zu besuchen.\n<\/p>\n<p> \tAuch sp&auml;ter besuchte er w&auml;hrend seines gesamten Pontifikats hunderte von Marienheiligt&uuml;mern, und dank ihm wurde das Bild der Muttergottes auf die Vorderseite des Apostolischen Palastes geh&auml;ngt und ist vom gesamten Petersplatz aus zu sehen. Auch dies zeigt die Liebe von Johannes Paul II. zur Heiligen Jungfrau Maria.\n<\/p>\n<p> \t<strong>Das Pontifikat des hl. Johannes Paul II. war zu der Zeit, als sich in Medjugorje die Verehrung der Mutter Gottes entwickelte. Vater Erzbischof, kennen Sie die Meinung Johannes Paul II. &uuml;ber das, was in Medjugorje geschah, &uuml;ber die Verehrung der Mutter Gottes dort?<\/strong>\n<\/p>\n<p> \tJohannes Paul II. war von Anfang an sehr zugeneigt und interessiert an den Ereignissen in Medjugorje, die wir heute entdecken, denn der Marienkult, den wir hier entfalten, ist die Verehrung der K&ouml;nigin des Friedens, die tiefe Wurzeln in den Erscheinungen von Fatima hat. Heute gedenken wir ihrer, am Jahrestag der ersten Erscheinungen, die im sogenannten &bdquo;Tal des Friedens&ldquo; 1917 stattfanden. 8 Tage sp&auml;ter hat Papst Benedikt XV. die Anrufung &bdquo;K&ouml;nigin des Friedens&ldquo; in die Lauretanische Litanei eingef&uuml;gt. Diese Erscheinungen sch&uuml;tzten unsere Zukunft vor Konflikten und riefen zur Bekehrung auf. Die Bekehrung ist die Einf&uuml;hrung des Friedens zwischen den Menschen und Gott. Das ist Bekehrung &#8211; Gottes Frieden im Herzen des Menschen. Denn zuallererst wohnt der Unfriede in jedem von uns und bewirkt, dass dieser Unfriede sich negativ auf unsere Umwelt auswirkt. Bevor wir uns nicht mit Gott und im Anschluss daran mit unserem N&auml;chsten vers&ouml;hnen, haben wir gro&szlig;e Schwierigkeitenuns &uuml;berhaupt zu vers&ouml;hnen, um mit den anderen leben zu k&ouml;nnen wie mit Br&uuml;dern und Kindern desselben Gottes.\n<\/p>\n<p> \t<strong>Wenn wir &uuml;ber Fatima sprechen, muss ich Sie etwas fragen, das die Menschen manchmal in Aufruhr bringt. Kennen wir alle Erscheinungen von Fatima? Wurden sie irgendwo ver&ouml;ffentlicht? Wissen wir, was die Mutter Gottes uns vermitteln wollte?<\/strong>\n<\/p>\n<p> \tIch denke, das Mysterium ist etwas, was wir immer nur teilweise entdecken, wir haben keine absolute Gewissheit auf diesem Gebiet, aber das, was ver&ouml;ffentlicht wurde, zeigt mehr oder weniger den Sinn dieser Erscheinungen und ihre Notwendigkeit f&uuml;r die heutige Welt. Diese Erscheinungen geschehen in einer apokalyptischen Perspektive, beziehungsweise in der Zukunft, mit dem st&auml;ndigen Kampf zwischen Gut und B&ouml;se, dem st&auml;ndigen Kampf um die Herrschaft Christi, damit sein Gegner, der Herrscher dieser Erde, nicht mehr sichtbar sein m&ouml;ge.\n<\/p>\n<p> \t<strong>Kehren wir zur&uuml;ck zu Medjugorje. Zahlreiche Pilger stellen die Frage, ob sie in diesem Jahr am Jugendfestival und anderen wichtigen religi&ouml;sen Veranstaltungen in Medjugorje teilnehmen k&ouml;nnen?<\/strong>\n<\/p>\n<p> \tWir alle sehnen uns nach dem Jugendfestival, weil es das wichtigste Ereignis im gesamten liturgischen Jahr in Medjugorje war, aber nat&uuml;rlich sind wir von der epidemiologischen Situation abh&auml;ngig. Wenn sie sich beibeh&auml;lt, wird es in diesem Jahr leider nur ein virtuelles Treffen mit Medjugorje geben, aber kein reales, physisches, zu dem die Menschen kommen k&ouml;nnen, da nicht nur die Grenzen geschlossen sind, sondern auch der Transport nicht funktioniert, so dass es nicht einmal Bedingungen gibt, hierher zu kommen. Dementsprechend wird dasJugendfestival h&ouml;chstwahrscheinlich in diesem Jahr nicht stattfinden.\n<\/p>\n<p> \t<strong>Vater Erzbischof, wann wird die endg&uuml;ltige Entscheidung gef&auml;llt, ob das Jugendfestival stattfindet?<\/strong>\n<\/p>\n<p> \tVielleicht Ende Juni, weil wir Zeit f&uuml;r die Vorbereitungen geben m&uuml;ssen, nicht nur vor Ort, bei der Organisation des Festivals, sondern auch den Pilgern, um alle notwendigen Dokumente, die Transportmittel usw. anfordern zu k&ouml;nnen, um nach Medjugorje zu reisen.\n<\/p>\n<p> \t<strong>Vater Erzbischof, welche Botschaft m&ouml;chten Sie&nbsp; am Ende dieses Treffens&nbsp; unseren Zuschauern,&nbsp; Medjugorje Pilgern und Freunden dieses Ortes geben?<\/strong>\n<\/p>\n<p> \tLiebe Freunde von Medjugorje, liebe Pilger, liebe Gemeindemitglieder, ich wende mich an Sie mit einer gro&szlig;en Bitte: Lebt im Geist der Hoffnung; denn Medjugorje hat die Aufgabe, die Hoffnung im Menschen zu erwecken, die theologische Hoffnung, die Hoffnung Gottes, das bedeutet, dass Gott immer derjenige ist, der uns mit gro&szlig;er Liebe und Barmherzigkeit f&uuml;hrt, und dass er uns die Mutter Gottes sendet, damit auch sie uns zu Gott f&uuml;hrt. Sie zeigt uns immer Jesus, sowie es auch in Medjugorje geschieht, und ich bitte Sie, wirklich der S&auml;emann des Friedens, des Vertrauens und der N&auml;he Gottes zu sein, die uns in diesen Momenten nicht verl&auml;sst. Schaut auf eure Weinberge, Olivenhaine. Sie erinnern an das Heilige Land, wo Jesus lebte. Und er begleitet uns auch weiterhin in aller Ewigkeit und sendet uns seine Mutter, damit sie uns besch&uuml;tzt; auf dass sie die Besch&uuml;tzerin unseres inneren, famili&auml;ren und sozialen Friedens sei. Deshalb werden wir auch weiterhin durch die Medien, die heute st&auml;ndig aktiv sind, mit ihnen verbunden sein, damit Sie geistlich mit Medjugorje vereint sein k&ouml;nnen, betend f&uuml;r den Moment, in dem wir uns dort wiedersehen und Gott danken werden, f&uuml;r alle Gaben, die wir erhalten haben. Gelobt seien Jesus und Maria!<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ihre Exzellenz, vielen Dank f&uuml;r die M&ouml;glichkeit zu diesem Gespr&auml;ch. Die Welt blieb seit dem Coronavirus stehen. Vater Erzbischof, sehen Sie etwas Positives, etwas Gutes, das aus diesem gro&szlig;en Drama geboren kann? Die Epidemie hat uns mit ihrem Ausma&szlig; &uuml;berrascht. Da sie weltweit aufgetreten ist, nennen wir sie Pandemie. 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