{"id":1384,"date":"2020-05-20T22:18:00","date_gmt":"2020-05-20T22:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/w7vongap.de\/medjugorje-de\/das-geheimnis-von-christi-himmelfahrt-1384\/"},"modified":"2020-05-20T22:18:00","modified_gmt":"2020-05-20T22:18:00","slug":"das-geheimnis-von-christi-himmelfahrt","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/medjugorje-de\/das-geheimnis-von-christi-himmelfahrt-1384\/","title":{"rendered":"Das Geheimnis von Christi Himmelfahrt"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/news\/das-geheimnis-von-christi-himmelfahrt\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=437b52c95541df5dc789b8ab0bad938f\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p> &bdquo;Die Himmelfahrt Christi bedeutet an erster Stelle die Einsetzung des gekreuzigten und auferstandenen Menschensohnes in das K&ouml;nigtum Gottes &uuml;ber die Welt.&ldquo;<\/p>\n<p>Liebe Br&uuml;der und Schwestern!<\/p>\n<p> &raquo;Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Jud&auml;a und Samarien und bis an die Grenzen der Erde&laquo; (Apg 1,8). Mit diesen Worten verabschiedet sich Jesus von den Aposteln, wie wir in der ersten Lesung geh&ouml;rt haben. Unmittelbar darauf f&uuml;gt der biblische Autor hinzu: &raquo;Als er das gesagt hatte, wurde er vor ihren Augen emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf und entzog ihn ihren Blicken&laquo; (Apg 1,9). Das ist das Geheimnis von Christi Himmelfahrt, das wir heute feierlich begehen. Was aber wollen uns die Bibel und die Liturgie mitteilen, wenn es hei&szlig;t, da&szlig; Jesus &raquo;emporgehoben&laquo; wurde? Der Sinn dieses Ausdrucks ist nicht allein einem einzigen Textabschnitt zu entnehmen, ebensowenig einem einzigen Buch des Neuen Testaments, sondern einem aufmerksamen H&ouml;ren auf die Heilige Schrift insgesamt. Der Gebrauch des Verbums &raquo;emporheben&laquo; stammt n&auml;mlich aus dem Alten Testament und ist auf die Einsetzung in die K&ouml;nigsw&uuml;rde bezogen. Die Himmelfahrt Christi bedeutet also an erster Stelle die Einsetzung des gekreuzigten und auferstandenen Menschensohnes in das K&ouml;nigtum Gottes &uuml;ber die Welt.<\/p>\n<p> Es gibt allerdings einen tieferen, nicht unmittelbar wahrnehmbaren Sinn. In der Apostelgeschichte hei&szlig;t es zun&auml;chst, da&szlig; Jesus &raquo;emporgehoben &laquo; wurde (V. 9), und unmittelbar folgend wird hinzugef&uuml;gt, da&szlig; er &raquo;aufgenommen wurde&laquo; (V. 11). Das Ereignis ist nicht so beschrieben, als handle es sich um eine Reise in die H&ouml;he, sondern als ein Wirken der Kraft Gottes, die Jesus in den Raum der g&ouml;ttlichen N&auml;he einf&uuml;hrt. Die Gegenwart der Wolke, die &raquo;ihn ihren Blicken entzog &laquo; (V. 9), bezieht sich auf ein sehr altes Bild der alttestamentlichen Theologie und f&uuml;gt den Bericht &uuml;ber die Himmelfahrt in die Geschichte Gottes mit Israel ein, von der Wolke des Sinai und &uuml;ber dem Bundeszelt in der W&uuml;ste bis hin zur leuchtenden Wolke auf dem Berg der Verkl&auml;rung. Dadurch, da&szlig; der Herr in die Wolke geh&uuml;llt dargestellt wird, wird schlie&szlig;lich auf dasselbe Geheimnis Bezug genommen, das auch im Symbol des &raquo;zur Rechten Gottes Sitzens&laquo; zum Ausdruck gebracht wird. Im zum Himmel aufgefahrenen Christus ist der Mensch in einer unerh&ouml;rten und neuen Weise in die Vertrautheit mit Gott eingetreten, der Mensch findet nunmehr f&uuml;r immer Raum in Gott. Der &raquo;Himmel&laquo; verweist auf keinen Ort &uuml;ber den Sternen, sondern auf etwas viel K&uuml;hneres und Erhabeneres: Er verweist auf Christus selbst, die g&ouml;ttliche Person, die voll und f&uuml;r immer das Menschsein in sich aufnimmt, auf ihn, in dem Gott und Mensch f&uuml;r immer untrennbar vereint sind. Und wir n&auml;hern uns dem Himmel, ja wir treten in den Himmel in dem Ma&szlig; ein, in dem wir uns Jesus n&auml;hern und in Gemeinschaft mit ihm treten. Das heutige Hochfest Christi Himmelfahrt l&auml;dt uns daher zu einer tiefen Gemeinschaft mit dem gestorbenen und auferstandenen Jesus ein, der unsichtbar im Leben eines jeden von uns gegenw&auml;rtig ist.Aus dieser Perspektive begreifen wir, warum der Evangelist Lukas sagt, da&szlig; die J&uuml;nger nach der Himmelfahrt &raquo;in gro&szlig;er Freude&laquo; nach Jerusalem zur&uuml;ckkehrten (24,52). Der Grund ihrer Freude besteht in der Tatsache, da&szlig; das, was sich ereignet hatte, in Wahrheit keine Trennung war: im Gegenteil, sie hatten nunmehr die Gewi&szlig;heit, da&szlig; der Gekreuzigte und Auferstandene lebendig war und in ihm der Menschheit f&uuml;r immer die T&uuml;ren zum ewigen Leben ge&ouml;ffnet worden sind. Mit anderen Worten brachte seine Himmelfahrt nicht seine vor&uuml;bergehende Abwesenheit von der Welt mit sich, sondern leitete vielmehr die neue, endg&uuml;ltige und unzerst&ouml;rbare Form seiner Gegenwart ein, dies aufgrund seiner Teilhabe an der k&ouml;niglichen Macht Gottes. Gerade ihnen, den J&uuml;ngern, ermutigt durch die Kraft des Heiligen Geistes, wird es zukommen, seine Gegenwart durch das Zeugnis, die Verk&uuml;ndigung und den missionarischen Einsatz wahrnehmbar zu machen. Das Hochfest der Himmelfahrt des Herrn sollte auch uns mit Freude und Begeisterung erf&uuml;llen, gerade wie es den Aposteln geschah, die vom &Ouml;lberg &raquo;in gro&szlig;er Freude&laquo; aufbrachen. Wie sie sollen auch wir die Einladung der &raquo;zwei M&auml;nner in wei&szlig;en Gew&auml;ndern&laquo; annehmen und nicht dastehen und zum Himmel emporschauen; unter der Leitung des Heiligen Geistes m&uuml;ssen wir vielmehr &uuml;berall hingehen und die heilbringende Botschaft vom Tod und von der Auferstehung Christi verk&uuml;nden. Es begleiten uns und gereichen uns zum Trost dessen eigene Worte, mit denen das Evangelium nach Matth&auml;us schlie&szlig;t: &raquo;Seid gewi&szlig;: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt&laquo; (Mt 28,20).<\/p>\n<p> Liebe Br&uuml;der und Schwestern, der historische Charakter der Auferstehung und Himmelfahrt Christi hilft uns, das transzendente und eschatologische Sein der Kirche zu erkennen und zu begreifen; sie ist nicht entstanden und sie lebt nicht, um ein Ersatz f&uuml;r die Abwesenheit ihres &raquo;entschwundenen &laquo; Herrn zu sein, sondern sie findet vielmehr den Grund ihres Seins und ihrer Sendung in der unsichtbaren Gegenwart Jesu, der mit der Macht seines Geistes wirkt. Mit anderen Worten k&ouml;nnten wir sagen, da&szlig; die Kirche nicht die Aufgabe erf&uuml;llt, die Wiederkehr eines &raquo;abwesenden &laquo; Jesus vorzubereiten; sie lebt und wirkt dagegen vielmehr, um seine &raquo;glorreiche Gegenwart &laquo; auf eine geschichtliche und existentielle Weise zu verk&uuml;nden. Seit dem Tag der Himmelfahrt schreitet jede christliche Gemeinde auf ihrem irdischen Weg hin zur Erf&uuml;llung der messianischen Verhei&szlig;ungen, gen&auml;hrt vom Wort Gottes und gespeist vom Leib und Blut ihres Herrn. Das ist das Sein der Kirche &ndash; so erinnert das II. Vatikanische Konzil &ndash;, w&auml;hrend sie &raquo;zwischen den Verfolgungen der Welt und den Tr&ouml;stungen Gottes auf ihrem Pilgerweg [dahinschreitet] und [&hellip;] das Kreuz und den Tod des Herrn [verk&uuml;ndet], bis er wiederkommt&laquo; (Lumen gentium, 8).<\/p>\n<p> Br&uuml;der und Schwestern dieser geliebten Di&ouml;zesangemeinde, das heutige Hochfest ermahnt uns dazu, unseren Glauben an die wirkliche Gegenwart Jesu zu st&auml;rken; ohne ihn verm&ouml;gen wir nichts Wirksames in unserem Leben und in unserem Apostolat zu vollbringen. Er ist es, wie der Apostel Paulus in der zweiten Lesung in Erinnerung ruft, der &raquo;den einen das Apostelamt [gab], andere setzte er als Propheten ein, andere als Evangelisten, andere als Hirten und Lehrer, um die Heiligen f&uuml;r die Erf&uuml;llung ihres Dienstes zu r&uuml;sten, f&uuml;r den Aufbau des Leibes Christi&laquo; (Eph 4,11&ndash;12), das hei&szlig;t die Kirche. Und dies, um &raquo;zur Einheit im Glauben und in der Erkenntnis des Sohnes Gottes&laquo; (Eph 4,13) zu gelangen, da die gemeinsame Berufung aller darin besteht, &raquo;ein Leib und ein Geist zu sein, so wie uns durch die Berufung auch eine gemeinsame Hoffnung gegeben ist&laquo; (vgl. Eph 4,4). Unter dieser Perspektive steht mein heutiger Besuch, der es, wie euer Bischof in Erinnerung gerufen hat, zum Ziel hat, euch zu ermutigen, immerfort eure Di&ouml;zesangemeinschaft auf Christus zu bauen, zu gr&uuml;nden und neu zu errichten. Wie? Das zeigt uns der hl. Benedikt, der in seiner Regel ans Herz legt, Christus nichts vorzuziehen: &raquo;Christo nihil omnino praeponere&laquo; (LXXII,11)<\/p>\n<p> Ich danke daher Gott f&uuml;r das Gute, das eure Gemeinschaft unter der Leitung ihres Hirten, des Abtes Dom Pietro Vittorelli, verwirklicht. Ihn gr&uuml;&szlig;e ich herzlich und danke ihm f&uuml;r die freundlichen Worte, die er im Namen aller an mich gerichtet hat. Mit ihm gr&uuml;&szlig;e ich die Klostergemeinschaft, die hier anwesenden Bisch&ouml;fe, Priester, Ordensm&auml;nner und Ordensfrauen. Ich gr&uuml;&szlig;e die zivilen Obrigkeiten, vor allem den B&uuml;rgermeister, dem ich f&uuml;r seine Worte des Willkommens danke, mit denen er mich bei der Ankunft auf dieser Piazza Miranda empfangen hat, die ab heute meinen Namen tragen wird. Ich gr&uuml;&szlig;e die Katecheten, die in der Pastoral T&auml;tigen, die Jugendlichen und alle, die auf verschiedene Weise f&uuml;r die Verbreitung des Evangeliums in diesem geschichtstr&auml;chtigen Land Sorge tragen, das w&auml;hrend des Zweiten Weltkrieges Augenblicke gro&szlig;en Leides erfahren hat. Stille Zeugen daf&uuml;r sind die vielen Friedh&ouml;fe, die eure neu erstandene Stadt umgeben, unter denen ich besonders an den polnischen, den deutschen und den Friedhof des Commonwealth erinnere. In meinen Gru&szlig; schlie&szlig;e ich dann alle Einwohner von Cassino und der Nachbarorte ein: Jeden, vor allem die Kranken und Leidenden, m&ouml;ge die Versicherung meiner Zuneigung und meines Gebetes erreichen.<\/p>\n<p> Liebe Br&uuml;der und Schwestern, wir h&ouml;ren, wie in dieser unserer Feier der Aufruf des hl. Benedikt erklingt, das Herz fest auf Christus ausgerichtet zu halten, ihm nichts vorzuziehen. Das lenkt uns nicht ab, es spornt uns im Gegenteil noch mehr dazu an, uns f&uuml;r den Aufbau einer Gesellschaft einzusetzen, wo die Solidarit&auml;t in konkreten Zeichen zum Ausdruck gebracht wird. Aber wie? Die euch wohl bekannte benediktinische Spiritualit&auml;t schl&auml;gt ein dem Evangelium folgendes Programm vor, das im Leitspruch &raquo;ora et labora et lege&laquo; zusammengefa&szlig;t ist: Gebet, Arbeit, Kultur. Vor allem das Gebet, das das sch&ouml;nste Erbe ist, das der hl. Benedikt seinen M&ouml;nchen, aber auch eurer Teilkirche hinterlassen hat: eurem Klerus, der zu einem Gro&szlig;teil im &uuml;ber Jahrhunderte in der Abtei von Montecassino untergebrachten Di&ouml;zesanseminar ausgebildet worden ist, den Seminaristen, den Vielen, die in den benediktinischen Schulen und &raquo;Recreatorien&laquo; und in euren Pfarreien ausgebildet und erzogen worden sind, euch allen, die ihr in diesem Landstrich lebt. Wenn ihr an jedem Ort und in jedem Bezirk der Di&ouml;zese den Blick erhebt, k&ouml;nnt ihr jenen st&auml;ndigen Hinweis auf den Himmel bewundern, den das Kloster von Montecassino darstellt, zu dem ihr jedes Jahr anl&auml;&szlig;lich der Pfingstvigil in Prozession emporsteigt. Das Gebet, zu dem die Glocke des hl. Benedikt jeden Morgen die M&ouml;nche mit ihrem erhabenen Klang einl&auml;dt, ist der stille Weg, der uns direkt in das Herz Gottes f&uuml;hrt; es ist der Atem der Seele, der uns in den St&uuml;rmen des Lebens neuen Frieden schenkt. Dar&uuml;ber hinaus haben die M&ouml;nche in der Schule des hl. Benedikt stets eine besondere Liebe zum Wort Gottes in der Lectio divina gepflegt, die heute gemeinsames Erbe vieler geworden ist. Ich wei&szlig;, da&szlig; sich eure Di&ouml;zesankirche die Weisungen der Italienischen Bischofskonferenz zu eigen gemacht hat und daher der Vertiefung der Bibel gro&szlig;e Sorgfalt zukommen l&auml;&szlig;t und auch einen Studienkurs der Heiligen Schrift eingef&uuml;hrt hat; er ist dieses Jahr dem Evangelisten Markus gewidmet und wird in den kommenden vier Jahren fortgesetzt werden, um seinen Abschlu&szlig;, so Gott will, mit einer Di&ouml;zesanwallfahrt ins Heilige Land zu finden. Das aufmerksame H&ouml;ren des g&ouml;ttlichen Wortes m&ouml;ge euer Gebet n&auml;hren und euch zu Propheten der Wahrheit und der Liebe in einem gemeinsamen Einsatz f&uuml;r die Evangelisierung und die F&ouml;rderung des Menschen machen.<\/p>\n<p> Eine weitere Grundlage der benediktinischen Spiritualit&auml;t ist die Arbeit. Die Humanisierung der Arbeitswelt geh&ouml;rt zur Seele des M&ouml;nchtums, und dies ist auch die Anstrengung eurer Gemeinde, die versucht, den zahlreichen Arbeitnehmern der gro&szlig;en in Cassino ans&auml;ssigen Industrie sowie der mit ihr verbundenen Unternehmen zur Seite zu stehen. Ich wei&szlig;, wie kritisch die Situation vieler Arbeiter ist. Ich bringe meine Solidarit&auml;t all denen zum Ausdruck, die in einer besorgniserregenden Prekarit&auml;t leben, den Lohnausgleichsempf&auml;ngern sowie jenen, die sogar entlassen wurden. Die Wunde der Arbeitslosigkeit, die diesen Landstrich plagt, m&ouml;ge die &ouml;ffentlichen Verantwortungstr&auml;ger, die Unternehmer und alle, in deren M&ouml;glichkeit es steht, veranlassen, mit dem Beitrag aller wirksame L&ouml;sungen f&uuml;r die Besch&auml;ftigungskrise zu finden, indem neue Arbeitspl&auml;tze zum Schutz der Familien geschaffen werden. Wie sollte diesbez&uuml;glich nicht in Erinnerung gerufen werden, da&szlig; die Familie heute dringend eines besseren Schutzes bedarf, da sie an ihren Grundfesten ersch&uuml;ttert wird? Ich denke dann an die Jugendlichen, denen es schwerf&auml;llt, eine w&uuml;rdige Arbeit zu finden, die es ihnen gestattet, eine Familie zu gr&uuml;nden. Ihnen m&ouml;chte ich sagen: Verliert nicht den Mut, liebe Freunde, die Kirche l&auml;&szlig;t euch nicht im Stich! Ich wei&szlig;, da&szlig; 25 Jugendliche eurer Di&ouml;zese am letzten Weltjugendtag in Sydney teilgenommen haben: La&szlig;t diese au&szlig;erordentliche Erfahrung Fr&uuml;chte tragen und seid Sauerteig des Evangeliums unter euren Freunden und Altergenossen; seid mit der Kraft des Heiligen Geistes die neuen Missionare dieses Landes des hl. Benedikt!<\/p>\n<p> Zur eurer Tradition geh&ouml;rt schlie&szlig;lich auch die Aufmerksamkeit gegen&uuml;ber der Welt der Kultur und der Erziehung. Das ber&uuml;hmte Archiv und die Bibliothek von Montecassino sammeln unz&auml;hlige Zeugnisse des Einsatzes von M&auml;nnern und Frauen, die dar&uuml;ber nachgedacht und geforscht haben, wie das geistliche und materielle Leben des Menschen zu verbessern sei. In eurer Abtei ber&uuml;hrt man gleichsam mit H&auml;nden das &raquo;quaerere Deum&laquo;, das hei&szlig;t die Tatsache, da&szlig; die europ&auml;ische Kultur die Suche nach Gott und die Bereitschaft dazu gewesen ist, auf ihn zu h&ouml;ren. Und dies gilt auch f&uuml;r unsere Zeit. Ich wei&szlig;, da&szlig; ihr in diesem Geist an der Universit&auml;t und in den Schulen wirkt, damit sie Werkst&auml;tten der Erkenntnis, der Forschung, der Leidenschaft f&uuml;r die Zukunft der neuen Generationen werden. Ich wei&szlig; ebenso, da&szlig; ihr zur Vorbereitung meines Besuches vor kurzem eine Tagung abgehalten habt, in deren Mittelpunkt das Thema der Erziehung stand, um in allen die lebendige Entschlossenheit anzuspornen, den jungen Menschen die unverzichtbaren Werte unseres menschlichen und christlichen Erbes weiterzugeben. Bei der heutigen kulturellen Anstrengung mit dem Ziel der Schaffung eines neuen Humanismus und in Treue gegen&uuml;ber der benediktinischen Tradition ist es zu Recht eure Absicht, auch die Aufmerksamkeit gegen&uuml;ber dem gebrechlichen und schwachen Menschen, den Behinderten und den Immigranten hervorzuheben. Und ich bin euch dankbar, da&szlig; ihr mir die M&ouml;glichkeit gebt, heute die &raquo;Casa della Carit&agrave;&laquo; (das &raquo;Haus der N&auml;chstenliebe&laquo;) einzuweihen, wo mit Fakten eine dem Leben gegen&uuml;ber offene und aufmerksame Kultur geschaffen wird.<\/p>\n<p> Liebe Br&uuml;der und Schwestern! Es f&auml;llt nicht schwer wahrzunehmen, da&szlig; eure Gemeinde &ndash; dieser Teil der Kirche, der bei Montecassino lebt &ndash; Erbe und H&uuml;ter der vom Geist des hl. Benedikt durchdrungenen Sendung ist, zu verk&uuml;nden, da&szlig; in unserem Leben nichts und niemand Jesus den ersten Platz nehmen darf; die Sendung, im Namen Christi eine neue Menschlichkeit im Zeichen der Aufnahmebereitschaft und der Hilfe f&uuml;r die Schw&auml;chsten zu schaffen. Euer heiliger Patriarch stehe euch bei und begleite euch, zusammen mit seiner Schwester, der hl. Scholastika; die heiligen Patrone und vor allem Maria, Mutter der Kirche und Stern unserer Hoffnung, m&ouml;gen euch beh&uuml;ten. Amen!\n<\/p>\n<p><b>Quelle<\/b>: <br \/>Vatikan (kath.net) kath.net dokumentiert die Predigt von Papst Benedikt XVI. zu Christi Himmelfahrt bei seinem Besuch in Cassino am 24. Mai 2009 in voller L&auml;nge.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&bdquo;Die Himmelfahrt Christi bedeutet an erster Stelle die Einsetzung des gekreuzigten und auferstandenen Menschensohnes in das K&ouml;nigtum Gottes &uuml;ber die Welt.&ldquo; Liebe Br&uuml;der und Schwestern! &raquo;Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein in Jerusalem und in ganz Jud&auml;a und Samarien und bis an die Grenzen der Erde&laquo; (Apg<\/p>\n","protected":false},"author":6,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[4],"tags":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1384"}],"collection":[{"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/users\/6"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1384"}],"version-history":[{"count":0,"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1384\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1384"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1384"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1384"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}