{"id":2139,"date":"2020-06-29T22:18:00","date_gmt":"2020-06-29T22:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/w7vongap.de\/medjugorje-de\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-13-2139\/"},"modified":"2020-06-29T22:18:00","modified_gmt":"2020-06-29T22:18:00","slug":"auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-13","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/medjugorje-de\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-13-2139\/","title":{"rendered":"Auszug aus dem Buch &#8222;Der Gottmensch&#8220; von Maria Valtorta"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/news\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-13\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=b1ba0892e06db49ae9837e972c066cc4\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p><strong>Diese Niederschrift dient der pers&ouml;nlichen Erbauung. Es ist dem Leser &uuml;berlassen, sie als &uuml;bernat&uuml;rlichen Ursprungs anzuerkennen. <\/strong>\n<\/p>\n<p><b>Aus dem 95. Kapitel, Band II, &#8222;Der Gottmensch&#8220; von <a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/popup-inhalte\/neuer-popup-inhaltvaltorta\/#c13704\" title=\"Open page in Magnific Popup\" class=\"mfp-link internal-link-new-window\">Maria Valtorta<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/><\/b>Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus\n<\/p>\n<p>Petrus spricht mit Jesus: &bdquo;Meister, ich m&ouml;chte dich bitten, in mein Haus zu kommen. Ich wagte nicht, es dir am vergangenen Samstag zu sagen. Aber &hellip; ich m&ouml;chte, dass du kommst.&ldquo;<br \/>&bdquo;Nach Betsaida?&ldquo;<br \/>&bdquo;Nein &hellip; hier, in das Geburtshaus meiner Frau.&ldquo;<br \/>&bdquo;Weshalb dieser Wunsch, Petrus?&ldquo;<br \/>&bdquo;Aus vielen Gr&uuml;nden; und heute ist mir gesagt worden, dass meine Schwiegermutter krank ist. Wenn du sie heilen k&ouml;nntest, vielleicht w&uuml;rde sie &hellip;&ldquo;<br \/>&bdquo;Sprich zu Ende, Simon.&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich m&ouml;chte sagen &hellip; wenn du dich ihr n&auml;hern w&uuml;rdest, dann w&uuml;rde sie aufh&ouml;ren &hellip; ja, wei&szlig;t du, es ist etwas anderes, ob ich &uuml;ber jemand sprechen h&ouml;re &hellip; oder ob ich ihn selbst sehe und h&ouml;re. Und wenn einer noch dazu geheilt w&uuml;rde &hellip; dann &hellip; &ldquo;<br \/>&bdquo;Dann w&uuml;rde auch ihr Groll aufh&ouml;ren, willst du wohl sagen.&ldquo;<br \/>&bdquo;Nein, Groll nicht &hellip; doch wei&szlig;t du, der Ort ist in viele Meinungen gespalten, und sie wei&szlig; nicht, wem sie recht geben soll. Komm also, Jesus!&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich komme. Lass uns gehen! Sagt den Wartenden Bescheid, dass ich vor deinem Hause zu ihnen sprechen werde.&ldquo;<\/p>\n<p>Sie gehen bis zu einem niedrigen Haus; es ist noch niedriger als das Haus des Petrus in Betsaida und liegt auch n&auml;her am See. Es ist von diesem durch eine B&ouml;schung aus Felsgestein getrennt, und ich glaube, dass bei Sturm die Wellen gegen die Mauern des Hauses schlagen. Das Haus ist wohl niedrig, aber sehr breit und bietet Platz f&uuml;r mehrere Personen.<br \/>Im Garten vor dem Hause, dem See zugewandt, stehen nur ein alter, knorriger Weinstock, der sich &uuml;ber eine roh gezimmerte Pergola ausbreitet, sowie ein alter Feigenbaum, den der Seewind ganz nach dem Hause hingebogen hat. Die zerzauste Krone ber&uuml;hrt die Hauswand<br \/>und schl&auml;gt gegen die Fensterl&auml;den, die geschlossen sind, um die pralle Sonne abzuhalten. Es gibt hier nur diesen Weinstock und den Feigenbaum und einen niedrigen Brunnen mit einer gr&uuml;nbemoosten Mauer.<\/p>\n<p>&bdquo;Tritt ein, Meister!&ldquo;<br \/>Es sind Frauen in der K&uuml;che; die einen flicken Netze, die anderen bereiten die Mahlzeit. Sie begr&uuml;&szlig;en Petrus; dann verneigen sie sich verlegen vor Jesus und werfen ihm einstweilen neugierige Blicke zu.<br \/>&bdquo;Friede diesem Hause! Wie geht es der Kranken?&ldquo;<br \/>&bdquo;Sprich du, denn du bist die &auml;ltere Schwiegertochter&ldquo;, sagen drei Frauen zu einer, die sich gerade die H&auml;nde an einem Sch&uuml;rzenzipfel abtrocknet.<br \/>&bdquo;Das Fieber ist hoch, sehr hoch. Wir haben den Arzt gerufen; doch er sagt, sie sei zu alt, um gesund werden zu k&ouml;nnen, und wenn das &Uuml;bel von den Knochen zum Herz zieht und das Fieber noch mehr steigt, dann f&uuml;hrt das, besonders in diesem Alter, zum Tod.<br \/>Sie isst schon nichts mehr; ich gebe mir M&uuml;he, gutes Essen f&uuml;r sie zu bereiten; auch jetzt wieder, schau, Simon! Ich koche ihr gerade diese Suppe, die sie immer so gerne mochte. Ich habe vom Schwager den besten Fisch bekommen. Doch ich glaube nicht, dass sie essen kann. Sie ist so unruhig. Sie schreit, weint, klagt, l&auml;stert &hellip; &ldquo;<br \/>&bdquo;Habt Geduld mit ihr, als ob sie eure Mutter w&auml;re; Gott wird es euch lohnen! Bringt mich zu ihr.&ldquo;<br \/>&bdquo;Rabbi &hellip; Rabbi &hellip; ich wei&szlig; nicht, ob sie dich sehen will. Sie will niemand sehen. Ich wage nicht, ihr zu sagen: &sbquo;Nun bringe ich dir den Rabbi&lsquo;.&ldquo;<br \/>Jesus l&auml;chelt, ohne die Ruhe zu verlieren. Er wendet sich an Petrus:<br \/>&bdquo;Also ist es an dir, Simon. Du bist ein Mann und der &auml;lteste der Schwiegers&ouml;hne, wie du mir gesagt hast. &#8211; Geh!&ldquo;<br \/>Petrus verzieht vielsagend das Gesicht und gehorcht. Er geht durch die K&uuml;che, betritt dann ein Zimmer, und durch die von ihm geschlossene T&uuml;re h&ouml;rt man ihn mit einer Frau verhandeln. Er steckt den Kopf heraus, winkt mit der Hand und sagt: &bdquo;Komm, Meister,<br \/>mach schnell!&ldquo; und f&uuml;gt leise, kaum verst&auml;ndlich hinzu: &bdquo;Bevor sie ihre Meinung &auml;ndert.&ldquo;<br \/>Jesus geht rasch durch die K&uuml;che und &ouml;ffnet die T&uuml;re. Auf der Schwelle stehend, sagt er seinen sanften, feierlichen Gru&szlig;: <br \/>&bdquo;Der Friede sei mit dir!&ldquo; <br \/>Dann betritt er das Zimmer, obwohl ihm keine Antwort gegeben worden ist. Er geht zu einem niedrigen Lager, auf dem ein ganz grauhaariges Weiblein liegt. Infolge des hohen Fiebers, das ihr eingefallenes Gesicht stark r&ouml;tet, atmet sie schwer.<br \/>Jesus beugt sich &uuml;ber das Lager und l&auml;chelt der Alten zu: &bdquo;Hast du Schmerzen?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich sterbe.&ldquo;<br \/>&bdquo;Nein, du wirst nicht sterben. Vermagst du zu glauben, dass ich dich heilen kann?&ldquo;<br \/>&bdquo;Warum solltest du dies tun? &#8211; Du kennst mich doch nicht.&ldquo;<br \/>&bdquo;F&uuml;r Simon, der mich darum gebeten hat, und auch deinetwegen, um deiner Seele Zeit zu geben, das Licht zu erblicken und zu lieben.&ldquo;<br \/>&bdquo;Simon? Er t&auml;te besser &hellip; Wie kommt es, dass Simon an mich denkt?&ldquo;<br \/>&bdquo;Weil er besser ist, als du glaubst. Ich kenne ihn und wei&szlig; es. Ich kenne ihn und freue mich, seine Bitte zu erf&uuml;llen.&ldquo;<br \/>&bdquo;So willst du mich heilen? Ich werde noch nicht sterben?&ldquo;<br \/>&bdquo;Jetzt wirst du nicht sterben. &#8211; Kannst du an mich glauben?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich glaube, ich glaube, wenn ich nur nicht sterbe!&ldquo;<br \/>Jesus l&auml;chelt wieder. Er ergreift ihre Hand. Sie ist voller Runzeln und geschwollener Adern und verschwindet in der jugendlichen Hand Jesu. Er richtet sich nun auf und nimmt das Aussehen an, das er beim Wunderwirken hat &hellip; Dann ruft er:<br \/>&bdquo;Sei geheilt! &#8211; Ich will es! &#8211; Erhebe dich!&ldquo; <br \/>Und l&auml;sst ihre Hand los, die wieder zur&uuml;ckf&auml;llt, ohne dass die Alte jammert, w&auml;hrend sie kurz vorher, als Jesus sie, wenn auch mit gro&szlig;er Zartheit, anfasste, laut aufschrie.<br \/>Eine kurze Weile des Schweigens; dann ruft die Alte auf:<br \/>&nbsp;&bdquo;O Gott der V&auml;ter! &#8211; Ich habe nichts mehr, ich bin geheilt! &#8211; Kommt, kommt!&ldquo;<br \/>Die Schwiegert&ouml;chter eilen herbei.<br \/>&bdquo;Seht!&ldquo;, sagt die Alte, &bdquo;ich kann mich ohne Schmerzen bewegen. Ich habe kein Fieber mehr. Schaut, wie ich frisch bin. Und das Herz schl&auml;gt nicht mehr wie der Hammer eines Schmiedes. Oh, nun sterbe ich nicht!&ldquo;<br \/>Kein Wort f&uuml;r den Herrn. Doch Jesus macht sich nichts daraus. Er sagt zur &auml;ltesten der Schwiegert&ouml;chter:<br \/>&bdquo;Kleide sie an, sie soll aufstehen! &#8211; Sie kann es.&ldquo; <br \/>Dann will er gehen.<br \/>Simon wendet sich ganz besch&auml;mt an die Schwiegermutter:<br \/>&bdquo;Der Meister hat dich geheilt. Sagst du ihm nichts?&ldquo;<br \/>&bdquo;Nat&uuml;rlich, ich dachte nicht daran. &#8211; Danke! &#8211; Was kann ich tun, um dir meinen Dank zu bezeugen?&ldquo;<br \/>&bdquo;Gut sein, sehr gut sein. Denn der Ewige war gut zu dir! &#8211; Und wenn es dir nichts ausmacht, dann lasse mich heute in deinem Hause etwas ausruhen. Ich habe w&auml;hrend der Woche s&auml;mtliche Ortschaften in der Umgebung besucht und ich bin heute Morgen hier angekommen. Ich bin m&uuml;de.&ldquo;<br \/>&bdquo;Nat&uuml;rlich, nat&uuml;rlich! Bleibe nur, wenn du willst!&ldquo; <br \/>Es liegt jedoch wenig Begeisterung in ihrer Stimme.<\/p>\n<p>Jesus setzt sich mit Petrus, Andreas, Jakobus und Johannes in den Garten.<br \/>&bdquo;Meister!&ldquo;<br \/>&bdquo;Mein Petrus?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich sch&auml;me mich.&ldquo;<br \/>Jesus macht eine Handbewegung, als wolle er sagen: &sbquo;Lass es gut sein&lsquo;!<br \/>Dann f&uuml;gt er bei: <br \/>&bdquo;Sie ist nicht die erste und wird auch nicht die letzte sein, die nicht sofort dankbar ist. Doch ich erwarte keine Dankbarkeit. Es gen&uuml;gt mir, den Seelen die Mittel zu geben, sich zu retten.<br \/>Ich tue meine Pflicht. Es liegt an ihnen, auch ihre zu tun.&ldquo;<br \/>&bdquo;Oh, hat es denn auch schon andere dieser Art gegeben? &#8211; Wo? &hellip; &ldquo;<br \/>&bdquo;Neugieriger Petrus! Ich will dich zufriedenstellen, obgleich ich unn&ouml;tige Neugier nicht liebe.<br \/>In Nazareth: erinnerst du dich an Saras Mutter? Sie war sehr krank, als wir nach Nazareth kamen, und man sagte uns, dass das Kind weine. Um es, das gut und sanft ist, nicht Waise und sp&auml;ter Stieftochter werden zu lassen, habe ich die Frau aufgesucht &hellip; ich wollte sie heilen &hellip; doch ich hatte den Fu&szlig; noch nicht &uuml;ber die Schwelle gesetzt, da jagten mich der Mann und ein Freund von ihm davon:<br \/>&sbquo;Weg, weg! Wir wollen keine Scherereien mit der Synagoge!&lsquo; <br \/>F&uuml;r sie, f&uuml;r viele bin ich schon ein Aufr&uuml;hrer &hellip; Ich habe sie trotzdem geheilt &hellip; wegen ihrer Kinder. Und zu Sara, die im Garten war, habe ich liebevoll gesagt: &sbquo;Ich heile deine Mutter! Geh nach Hause und weine nicht mehr!&lsquo; Und die Frau war im gleichen Augenblick geheilt; das Kind hat es ihr, dem Vater und auch dem Onkel erz&auml;hlt; weil das Kind mit mir gesprochen hatte, wurde es bestraft. Ich wei&szlig; es, denn das Kind ist mir nachgegangen, als ich den Ort verlie&szlig; &hellip; &ldquo;<br \/>&bdquo;Ich h&auml;tte sie wieder krank werden lassen.&ldquo;<br \/>&bdquo;Aber Petrus!&ldquo;<br \/>Jesus blickt ihn streng an: <br \/>&bdquo;Ist dies die Lehre, die ich dir und den anderen verk&uuml;nde? Was hast du auf meinen Lippen geh&ouml;rt, seit du mich zum ersten Mal reden geh&ouml;rt hast? Wor&uuml;ber habe ich gesprochen, welche Bedingungen habe ich an die gestellt, die meine wahren J&uuml;nger sein wollen?&ldquo;<br \/>&bdquo;Es ist wahr, Meister, ich bin ein Esel. Verzeih, doch ich kann es nicht ertragen, wenn man dich nicht liebt.&ldquo;<br \/>&bdquo;O Petrus, du wirst noch mehr Undank sehen. Viele &Uuml;berraschungen wirst du erleben, Petrus; Personen, die von der sogenannten &sbquo;heiligen&lsquo; Welt wie die Z&ouml;llner verachtet werden, im Gegenteil, werden ein Vorbild f&uuml;r die Welt sein, ein Vorbild, nicht nachgeahmt von denen, die sie verachten; Heiden werden zu meinen Getreuesten geh&ouml;ren; Dirnen, die durch ihre Willenskraft und ihre Bu&szlig;e wieder rein werden; S&uuml;nder, die sich bekehren!&ldquo;<br \/>&bdquo;H&ouml;re, dass ein S&uuml;nder sich bekehrt, halte ich f&uuml;r m&ouml;glich; aber eine Dirne und ein Z&ouml;llner &#8230; !&ldquo;<br \/>&bdquo;Du glaubst es nicht?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich nicht.&ldquo;<br \/>&bdquo;Dann irrst du, Simon; doch da kommt deine Schwiegermutter zu uns.&ldquo;<\/p>\n<p>&bdquo;Meister, ich bitte dich, setze dich an meinen Tisch!&ldquo;<br \/>&bdquo;Danke, Frau, Gott m&ouml;ge es dir vergelten!&ldquo;<br \/>Sie gehen in die K&uuml;che und setzen sich an den Tisch, und die Alte bedient die M&auml;nner gro&szlig;z&uuml;gig mit Fischsuppe und Bratfisch.<br \/>&bdquo;Ich habe nur dies&ldquo;, entschuldigt sie sich. <br \/>Und um nicht aus der &Uuml;bung zu kommen, sagt sie zu Petrus: <br \/>&bdquo;Alles m&uuml;ssen deine Schw&auml;ger machen, seitdem du nach Betsaida gegangen bist. Wenn du wenigstens meine Tochter reich gemacht h&auml;ttest; aber ich h&ouml;re, dass du oft abwesend bist und nicht fischen gehst.&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich folge dem Meister. Ich war mit ihm in Jerusalem, und auch am Sabbat bin ich bei ihm. Ich verliere die Zeit nicht mit Unsinn.&ldquo;<br \/>&bdquo;Doch du verdienst nichts. Statt der Diener des Propheten zu sein, w&uuml;rdest du besser tun, wieder hierher zu kommen. So h&auml;tte wenigstens meine Tochter, das arme Gesch&ouml;pf, Verwandte, die sie ern&auml;hren, w&auml;hrend du den Heiligen spielst.&ldquo;<br \/>&bdquo;Sch&auml;mst du dich nicht, so zu sprechen vor ihm, der dich geheilt hat?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich kritisiere ihn nicht! Er tut sein Handwerk. Ich kritisiere dich, weil du den Nichtstuer spielst. &Uuml;brigens, du wirst nie ein Prophet noch ein Priester werden. Du bist ein Dummkopf, ein S&uuml;nder und ein Nichtsnutz.&ldquo;<br \/>&bdquo;Du hast Gl&uuml;ck, dass er zugegen ist, sonst &hellip; &ldquo;<br \/>&bdquo;Simon, deine Schwiegermutter hat dir einen vortrefflichen Rat gegeben. Du kannst auch von hier aus fischen. Du hast vorher ja auch in Kafarnaum gefischt, wie ich h&ouml;re; du kannst hierher zur&uuml;ckkehren.&ldquo;<br \/>&bdquo;Und wieder hier wohnen? Aber Meister, du &hellip; &ldquo;<br \/>&bdquo;H&ouml;r zu, mein Petrus! Wenn du hier bist, dann wirst du entweder auf dem See oder bei mir sein. Was macht es dir also aus, in diesem Haus zu wohnen?&ldquo; <br \/>Jesus hat die Hand auf die Schulter Petri gelegt, und man hat den Eindruck, dass sich Jesu Ruhe auf den kochenden Apostel &uuml;bertr&auml;gt.<br \/>&bdquo;Du hast recht, du hast immer recht. Ich werde es tun! Doch diese?&ldquo; <br \/>Er zeigt auf Johannes und Jakobus, seine Gehilfen und Gef&auml;hrten.<br \/>&bdquo;K&ouml;nnen die denn nicht auch hierherkommen?&ldquo;<br \/>&bdquo;Oh, unser Vater und besonders unsere Mutter sind viel gl&uuml;cklicher, wenn sie uns bei dir wissen, als wenn wir zu Hause sind. Sie werden uns nicht hindern.&ldquo;<br \/>&bdquo;Vielleicht kommt dann auch Zebed&auml;us&ldquo;, sagt Petrus.<br \/>&bdquo;Bestimmt, nicht nur vielleicht. Und andere mit ihm. Wir werden kommen, Meister, ohne Zweifel; wir werden kommen.&ldquo;<\/p>\n<p>&bdquo;Ist Jesus von Nazareth hier?&ldquo;, fragt ein Kind, das am Eingang zum Garten erscheint.<br \/>&bdquo;Er ist hier, komm&lsquo; herein &hellip; !&ldquo;<br \/>Es kommt ein kleiner Junge herein, den ich als eines der Kinder wiedererkenne, die ich in einer der ersten Visionen von Kafarnaum gesehen hatte; es war vor die F&uuml;&szlig;e Jesu gepurzelt und hatte versprochen, brav zu sein, um den Honig des Paradieses kosten zu k&ouml;nnen.<br \/>&bdquo;Kleiner Freund, komm n&auml;her!&ldquo; sagt Jesus.<br \/>Der Junge, ein wenig eingesch&uuml;chtert durch so viele Menschen, die ihn betrachten, fasst Mut und eilt zu Jesus, der ihn in seine Arme schlie&szlig;t, auf seine Knie setzt und ihm auf einem St&uuml;ckchen Brot etwas vom Fisch gibt.<br \/>&bdquo;Hier, Jesus, das ist f&uuml;r dich. Auch heute hat die Person zu mir gesagt:<br \/>&sbquo;Es ist Sabbat. Bring dies dem Meister von Nazareth und sage deinem Freund, dass er f&uuml;r mich beten soll&lsquo; &hellip; er wei&szlig; n&auml;mlich, dass du mein Freund bist.&ldquo; Das Kind lacht gl&uuml;cklich und isst nun sein Brot mit Fisch.<br \/>&bdquo;Fein, kleiner Jakobus, sage der Person, dass meine Gebete f&uuml;r ihn zum Vater aufsteigen.&ldquo;<br \/>&bdquo;Ist es f&uuml;r die Armen?&ldquo;, will Petrus wissen.<br \/>&bdquo;Ja.&ldquo;<br \/>&bdquo;Ist es wieder dasselbe Almosen? &ndash; Lass uns sehen!&ldquo;<br \/>Jesus gibt ihm die B&ouml;rse. Petrus leert alles aus und z&auml;hlt. <br \/>&bdquo;Immer die gleich hohe Summe. &#8211; Wer ist die Person? Sag, Kleiner, wer ist es?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich darf und werde es nicht sagen.&ldquo;<br \/>&bdquo;Welcher Eigensinn! Los, sei nett, dann gebe ich dir eine Frucht.&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich werde dir nichts sagen, ob du mich nun schimpfst oder mich verw&ouml;hnst.&ldquo;<br \/>&bdquo;H&ouml;rt, was f&uuml;r eine Zunge!&ldquo;<br \/>&bdquo;Jakobus hat recht, Petrus. Er steht zu seinem gegebenen Wort; lass ihn in Frieden!&ldquo;<br \/>&bdquo;Wei&szlig;t du denn, Meister, wer diese Person ist?&ldquo;<br \/>Jesus antwortet nicht. Er k&uuml;mmert sich um das Kind, dem er noch ein St&uuml;ckchen gebratenen Fisch gibt, das er zuvor von allen Gr&auml;ten befreit hat. Doch Petrus l&auml;sst nicht locker, und Jesus muss ihm antworten.<br \/>&bdquo;Ich wei&szlig; alles, Simon.&ldquo;<br \/>&bdquo;Und wir d&uuml;rfen es nicht wissen?&ldquo;<br \/>&bdquo;Wirst du nie von deinen schlechten Gewohnheiten loskommen?&ldquo;<br \/>Jesus r&uuml;gt ihn l&auml;chelnd und sagt: <br \/>&bdquo;Bald wirst du es wissen. Das B&ouml;se m&ouml;chte verborgen bleiben und dies gelingt ihm nicht immer. Doch was das Gute betrifft, selbst wenn es verborgen bleiben m&ouml;chte, um verdienstvoll zu sein, wird es eines Tages zur Ehre Gottes aufgedeckt, dessen Wesen in einem seiner Kinder aufleuchtet. Das Wesen Gottes ist die Liebe. Und dieser hat es verstanden, denn er liebt seinen N&auml;chsten. Geh, Jakobus, und bringe dem Manne meinen Segen!&ldquo;<\/p>\n<p>Wir danken dem Parvis Verlag f&uuml;r die Bereitstellung des Textes zur Ver&ouml;ffentlichung!\n<\/p>\n<p><strong>Maria Valtorta: <i>Der Gottmensch &#8211; Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus<\/i>. Parvis-Verlag <br \/><\/strong><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/mediathek\/buecher-und-sonstiges\/allgemeine-buecher\/#c13703\" title=\"Opens internal link in current window\" class=\"internal-link\"><strong>Buchbestellung<\/strong><\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Niederschrift dient der pers&ouml;nlichen Erbauung. Es ist dem Leser &uuml;berlassen, sie als &uuml;bernat&uuml;rlichen Ursprungs anzuerkennen. Aus dem 95. Kapitel, Band II, &#8222;Der Gottmensch&#8220; von Maria Valtorta&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Heilung der Schwiegermutter des Petrus Petrus spricht mit Jesus: &bdquo;Meister, ich m&ouml;chte dich bitten, in mein Haus zu kommen. Ich wagte nicht, es dir am vergangenen Samstag zu sagen. 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