{"id":2490,"date":"2020-07-26T22:18:00","date_gmt":"2020-07-26T22:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/w7vongap.de\/medjugorje-de\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-14-2490\/"},"modified":"2020-07-26T22:18:00","modified_gmt":"2020-07-26T22:18:00","slug":"auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-14","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/medjugorje-de\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-14-2490\/","title":{"rendered":"Auszug aus dem Buch &#8222;Der Gottmensch&#8220; von Maria Valtorta"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/news\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-14\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=b725d07ebea8c24cbe18f82d4e11a678\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p><strong>Diese Niederschrift dient der pers&ouml;nlichen Erbauung. Es ist dem Leser &uuml;berlassen, sie als &uuml;bernat&uuml;rlichen Ursprungs anzuerkennen. <\/strong>\n<\/p>\n<p><b>Aus dem 151. Kapitel, Band II, &#8222;Der Gottmensch&#8220; von <a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/popup-inhalte\/neuer-popup-inhaltvaltorta\/#c13704\" title=\"Open page in Magnific Popup\" class=\"mfp-link internal-link-new-window\">Maria Valtorta<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/><\/b>Jesus im Hause des Lazarus &#8211; Marta spricht &uuml;ber Magdalena\n<\/p>\n<p>Der Marktplatz von Jericho mit seinen B&auml;umen und seinen schreienden H&auml;ndlern. In einer Ecke der Z&ouml;llner Zach&auml;us, besch&auml;ftigt mit legalen und illegalen Gesch&auml;ften. Er muss auch K&auml;ufer und Verk&auml;ufer von Schmucksachen sein, denn ich sehe, dass er etwas w&auml;gt und sch&auml;tzt: Schmucksachen und Gegenst&auml;nde aus Edelmetall, die ihm &ndash; ich wei&szlig; es nicht und vermute es nur &ndash; vielleicht an Stelle von Geld f&uuml;r Steuerabgaben gegeben oder aus anderem Zwang verkauft wurden.<\/p>\n<p>Nun kommt eine schlanke, in einen gro&szlig;en Mantel eingeh&uuml;llte Frau. [&hellip;] Sie reicht ihr Armband wortlos hin, empf&auml;ngt ohne Handeln und ohne Widerrede das Geld und dreht sich rasch um, um wegzukommen. Ich bemerke nun, dass hinter ihrem R&uuml;cken der Iskariot sie aufmerksam beobachtet und ihr beim Weggehen etwas sagt, dass ich jedoch nicht verstehen kann. Doch sie antwortet nicht, als w&auml;re sie stumm und geht etwas schwerf&auml;llig in ihrem hemmenden Gewand davon.<\/p>\n<p>Judas fragt Zach&auml;us: &bdquo;Wer ist sie?&ldquo;<br \/>Zach&auml;us antwortet: &bdquo;Ich frage meine Kunden nie nach dem Namen, besonders nicht, wenn sie so sympathisch sind wie diese Frau.&ldquo;<br \/>&bdquo;Sie ist noch jung, nicht wahr?&ldquo;<br \/>&bdquo;Anscheinend.&ldquo;<br \/>&bdquo;Aber ist sie aus Jud&auml;a?&ldquo;<br \/>&bdquo;Wer kann das wissen; das Gold ist in allen L&auml;ndern gelb.&ldquo;<br \/>[&hellip;]<br \/>&bdquo;Ich wollte nur sehen, ob ich etwas &uuml;ber sie erfahren k&ouml;nnte aufgrund des Schmuckst&uuml;ckes.&ldquo;<br \/>&bdquo;So sehr besch&auml;ftigt sie dich? Bist du ein Hellseher, der raten kann, oder ein Sp&uuml;rhund, der den Geruch erkennt? Geh weiter, beruhige dich! Eine Frau wie sie ist entweder ehrenwert und ungl&uuml;cklich oder auss&auml;tzig. Deshalb &hellip; nichts zu machen!&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich habe kein Verlangen nach Frauen&ldquo;, antwortet Judas ver&auml;chtlich.<br \/>&bdquo;Mag sein &hellip; doch deinem Gesicht traue ich wenig. Wenn du also sonst nichts willst, dann geh! Ich muss andere bedienen.&ldquo;<br \/>Judas entfernt sich ver&auml;rgert; er fragt einen B&auml;cker und einen Obsth&auml;ndler, ob sie die Frau kennen, die eben zuvor bei ihnen Brot und &Auml;pfel gekauft hat, und ob sie ihm sagen k&ouml;nnen, wo sie wohnt. [&hellip;]<br \/>&bdquo;Wie spricht sie denn?&ldquo;<br \/>&bdquo;Na, mit dem Munde!&ldquo;<br \/>Judas schimpft und geht von dannen, um direkt mit der Gruppe Jesu und den J&uuml;ngern zusammenzutreffen, die ihr Brot und das N&ouml;tige f&uuml;r den Tag einkaufen. Beide Seiten sind &uuml;berrascht, aber nicht gerade begeistert. Jesus sagt nur: &bdquo;Hier bist du?&ldquo;, und w&auml;hrend Judas etwas stammelt, lacht Petrus laut auf und sagt: &bdquo;Nun ja, ich bin blind und ungl&auml;ubig. Ich kann hier keine Weinst&ouml;cke sehen. Und an ein Wunder glaube ich nicht.&ldquo;<br \/>&bdquo;Aber was sagst du da?&ldquo; fragen zwei oder drei J&uuml;nger.<br \/>&bdquo;Ich sage die Wahrheit. Hier sind keine Weinberge. Und ich kann nicht glauben, dass Judas in diesem Staube Weinlese halten kann, nur weil er ein J&uuml;nger des Meisters ist.&ldquo;<br \/>&bdquo;Die Weinlese ist schon zu Ende&ldquo;, antwortet Judas trocken.<br \/>&bdquo;Und Kerijot liegt viele Meilen weit entfernt&ldquo;, erwidert Petrus.<br \/>&bdquo;Du forderst mich immer heraus. Du bist mir feindlich gesinnt.&ldquo;<br \/>&bdquo;Nein. Ich bin nur nicht so dumm, wie du mich haben m&ouml;chtest.&ldquo;<br \/>&bdquo;Genug jetzt!&ldquo; gebietet Jesus. Er ist sehr ernst. Er wendet sich an Judas: &bdquo;Ich habe dich hier nicht erwartet. Ich h&auml;tte dich eher in Jerusalem am Laubh&uuml;ttenfest vermutet.&ldquo;<br \/>&bdquo;Morgen will ich hingehen. Ich habe hier nur auf einen Freund der Familie gewartet, der &hellip; &ldquo;<br \/>&bdquo;Bitte, genug!&ldquo;<br \/>&bdquo;Du glaubst mir nicht, Meister? Ich schw&ouml;re es dir.&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich habe dich nichts gefragt, und ich bitte dich, nichts zu sagen. Du bist hier, das gen&uuml;gt. Gedenkst du mit uns zu kommen oder hast du noch etwas zu erledigen? Antworte ohne Umschweife!&ldquo;<br \/>&bdquo;Nein, ich habe alles erledigt. Nun, da der Erwartete nicht kommt, gehe ich zum Feste nach Jerusalem. Und wohin gehst du?&ldquo;<br \/>&bdquo;Nach Jerusalem!&ldquo;<br \/>&bdquo;Noch heute?&ldquo;<br \/>&bdquo;Heute Abend will ich in Betanien sein.&ldquo;<br \/>&bdquo;Bei Lazarus?&ldquo;<br \/>&bdquo;Bei Lazarus.&ldquo;<br \/>&bdquo;Dann werde auch ich kommen.&ldquo;<br \/>&bdquo;Ja, du kommst mit, bis nach Betanien. Von dort werden Andreas, Jakobus des Zebed&auml;us und Thomas nach Getsemani gehen, um f&uuml;r uns alles vorzubereiten und auf uns zu warten, und du wirst mit ihnen gehen.&ldquo; Jesus betont so stark, was er sagt, dass Judas es nicht wagt, etwas zu erwidern.<br \/>&bdquo;Und wir?&ldquo; fragt Petrus.<br \/>&bdquo;Du wirst mit meinen Vettern und Matth&auml;us dahin gehen, wohin ich euch sende, um am Abend wieder zur&uuml;ckzukommen. Johannes, Bartholom&auml;us, Simon und Philippus bleiben bei mir: das hei&szlig;t, sie gehen nach Betanien und melden dort, dass der Meister ankommt und um die neunte Stunde zu ihnen sprechen wird.&ldquo;<br \/>Sie gehen eilends durch die abgeernteten Felder. Es ist Gewitterstimmung; nicht am Himmel, sondern in den Herzen. Alle sp&uuml;ren es und ziehen schweigend dahin.<\/p>\n<p>Sie erreichen Betanien [&hellip;] Jesus entl&auml;sst eine Gruppe nach Jerusalem, eine andere schickt er nach Betlehem und sagt: &bdquo;Geht beruhigt! Auf halbem Wege werdet ihr Isaak, Elija und die anderen treffen. Sagt ihnen, dass ich f&uuml;r l&auml;ngere Zeit in Jerusalem bleibe und sie dort erwarte, um sie zu segnen!&ldquo;<br \/>Inzwischen hat Simon am Gittertor geklopft und Einlass erhalten.<br \/>Die Diener melden Lazarus die Ankunft Jesu, der sofort herbeikommt.<br \/>Judas Iskariot, der sich schon einige Meter entfernt hatte, kommt zur&uuml;ck mit der Entschuldigung: &bdquo;Meister, ich habe dir missfallen. Ich habe nachgedacht. Verzeih mir!&ldquo;, er sp&auml;ht dabei durch das offene Tor in den Garten und zum Hause.<br \/>&bdquo;Es ist gut, geh nur! Geh, lass die anderen nicht warten.&ldquo;<br \/>Judas muss schlie&szlig;lich gehen. Petrus brummt: &bdquo;Er hat sich eingebildet, du w&uuml;rdest deine Anweisungen &auml;ndern.&ldquo;<br \/>&bdquo;Das niemals, Petrus. Ich wei&szlig;, was ich tue. Doch du musst diesen Mann bemitleiden &hellip; &ldquo;<br \/>&bdquo;Ich will es versuchen. Aber ich kann es nicht versprechen &hellip; Leb wohl, Meister! Komm, Matth&auml;us, und auch ihr beiden! Lasst uns rasch gehen!&ldquo;<br \/>&bdquo;Mein Friede sei immer mit euch!&ldquo;<br \/>Jesus geht mit den vier &uuml;brigen J&uuml;ngern in den Hof, und nachdem er Lazarus gek&uuml;sst hat, stellt er Johannes, Philippus und Bartholom&auml;us vor, die er dann entl&auml;sst, um mit Lazarus allein zu sein.<br \/>Sie gehen zum Haus. Dieses Mal steht unter dem sch&ouml;nen Portal eine Frau. Es ist Marta. Sie ist nicht so hochgewachsen wie ihre Schwester, doch immer noch gro&szlig;; au&szlig;erdem ist sie braun, w&auml;hrend die andere blond und rosig ist. Marta ist jedoch eine sch&ouml;ne, junge Frau mit einem wohlproportionierten, rundlichen K&ouml;rper, einem dunklen K&ouml;pfchen mit gebr&auml;unter, glatter Stirn, zwei sanften, friedlichen und schwarzen Augen, die von langen dunklen Wimpern beschattet sind, einer leicht nach unten gebogenen Nase und einem sehr roten, kleinen Mund zwischen den gebr&auml;unten Wangen. Sie l&auml;chelt und zeigt dabei starke, strahlende Z&auml;hne. Sie tr&auml;gt ein dunkelblaues Kleid mit roten und gr&uuml;nen Borten am Hals und an den bis zu den Ellbogen reichenden &Auml;rmeln [&hellip;] ein vornehmes, keusches Gewand.<br \/>&bdquo;Ich habe eine Schwester, Meister; es ist Marta. Sie ist gut und fromm. Sie ist der Trost und die Ehre der Familie und die Freude des armen Lazarus. Fr&uuml;her war sie meine erste und einzige Freude. Nun ist sie die zweite, weil nun du die erste Stelle eingenommen hast.&ldquo;<br \/>Marta verbeugt sich bis zur Erde und k&uuml;sst den Saum des Gewandes Jesu.<br \/>&bdquo;Friede der guten Schwester und der keuschen Frau! Steh auf!&ldquo;<br \/>Marta steht auf und geht zusammen mit Jesus und Lazarus in das Haus. Dann bittet sie um die Erlaubnis, sich entfernen zu d&uuml;rfen, um sich um das Haus zu k&uuml;mmern.<br \/>&bdquo;Die ist mein Friede &hellip; &ldquo; murmelt Lazarus und betrachtet Jesus.<br \/>Ein forschender Blick. Doch Jesus tut so, als ob er es nicht bemerke.<br \/>Lazarus fragt: &bdquo;Und Jona?&ldquo;<br \/>&bdquo;Er ist tot.&ldquo;<br \/>&bdquo;Tot? Dann &hellip; &ldquo;<br \/>&bdquo;Ich habe ihn sterbend &uuml;bernommen. Er durfte frei und gl&uuml;cklich in meinem Hause in Nazareth zwischen mir und meiner Mutter sterben.&ldquo;<br \/>&bdquo;Doras hat ihn also zu Tode gequ&auml;lt, bevor er ihn dir &uuml;berlassen hat.&ldquo;<br \/>&bdquo;Durch &Uuml;beranstrengung, ja &hellip; aber auch mit Schl&auml;gen!&ldquo;<br \/>&bdquo;Er ist ein D&auml;mon und hasst dich. Er hasst die ganze Welt, diese Hy&auml;ne &hellip; Hat er es dir nicht selbst gesagt, dass er dich hasst?&ldquo;<br \/>&bdquo;Er hat es gesagt.&ldquo;<br \/>&bdquo;Misstraue ihm, Jesus! Er ist zu allem f&auml;hig. Herr, was hat dir Doras gesagt? Hat er nicht gesagt, dass du mich meiden sollst? Hat er dir den armen Lazarus nicht in ein schlechtes Licht ger&uuml;ckt?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich glaube, dass du mich zur Gen&uuml;ge kennst, um zu verstehen, dass ich aus mir und mit Gerechtigkeit urteile. Wen ich liebe, den liebe ich ohne abzuw&auml;gen, ob die Liebe mir in den Augen der Welt n&uuml;tze oder schade.&ldquo;<br \/>&bdquo;Aber dieser Mensch ist gef&auml;hrlich und nur darauf bedacht zu verletzen und zu schaden. Mich hat er vor einigen Tagen auch gequ&auml;lt. Er ist zu mir gekommen und hat gesagt &hellip; Oh, ich habe doch schon so viel Leid! Warum will man auch dich mir entrei&szlig;en?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich bin der Trost der Ungl&uuml;cklichen und der Freund der Verlassenen. Ich bin auch deshalb zu dir gekommen.&ldquo;<br \/>&bdquo;Ah &hellip; dann wei&szlig;t du es also schon? &hellip; Oh, meine Schande!&ldquo;<br \/>&bdquo;Nein, warum deine Schande? Ich wei&szlig; &hellip; Sollte ich dich &auml;chten, dich, der du leidest? Ich bin die Barmherzigkeit, der Friede, die Vergebung und die Liebe f&uuml;r alle. Und was werde ich f&uuml;r die Unschuldigen sein? Nicht du hast die S&uuml;nde begangen, derentwegen du leidest. Sollte ich dich anklagen, w&auml;hrend ich auch f&uuml;r sie Mitleid empfinde?&ldquo;<br \/>&bdquo;Hast du sie gesehen?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich habe sie gesehen. Weine nicht!&ldquo;<br \/>Doch Lazarus l&auml;sst das Haupt auf die am Tische aufgest&uuml;tzten Arme sinken und weint mit schmerzlichem Schluchzen. Marta kommt an die T&uuml;re und ist erstaunt. Jesus deutet ihr an, ruhig zu sein. Und Marta geht wieder hinaus mit gro&szlig;en Tr&auml;nen in den Augen, die lautlos &uuml;ber die Wangen rollen. Lazarus beruhigt sich langsam und entschuldigt sich wegen seiner Schw&auml;che. Jesus tr&ouml;stet ihn, und da der Freund w&uuml;nscht, sich etwas zur&uuml;ckziehen zu d&uuml;rfen, geht Jesus in den Garten und wandelt zwischen den Beeten auf und ab, dort, wo noch die eine oder andere Rose bl&uuml;ht. Marta erreicht ihn kurz danach. &bdquo;Meister, hat Lazarus gesprochen?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ja, Marta!&ldquo;<br \/>&bdquo;Lazarus findet keine Ruhe mehr, seit er wei&szlig;, dass du es wei&szlig;t und dass du sie gesehen hast.&ldquo;<br \/>&bdquo;Woher wei&szlig; er es?&ldquo;<br \/>&bdquo;Zuerst sagte es ihm der Mann, der mit dir war und erkl&auml;rte, dass er dein J&uuml;nger sei; ein junger, hochgewachsener, dunkler, bartloser; dann Doras. Dieser hat ihn mit seiner Verachtung beleidigt. Der erstere hat nur gesagt, dass ihr sie auf dem See gesehen &hellip; mit ihren Liebhabern.&ldquo;<br \/>&bdquo;Aber weint deswegen nicht! Glaubt ihr, dass ich eure Wunde nicht kannte? Ich kannte sie schon, als ich noch beim Vater war. Lass dich nicht niederdr&uuml;cken, Marta! Erhebe dein Herz und deine Stirne!&ldquo;<br \/>&bdquo;Bete f&uuml;r sie, Meister! Ich bete &hellip; doch ich kann ihr nicht ganz verzeihen, und so lehnt der Ewige vielleicht mein Gebet ab!&ldquo;<br \/>&bdquo;Das hast du gut gesagt. Man muss verzeihen, um Verzeihung zu erlangen und erh&ouml;rt zu werden. Ich bete auch f&uuml;r sie. Doch gib mir deine Vergebung und die des Lazarus! Du gute Schwester, du kannst sprechen und kannst noch mehr als ich erhalten. Seine Wunde ist zu offen und entz&uuml;ndet, als dass meine Hand sie so bald ber&uuml;hren d&uuml;rfte. Du kannst es tun. Schenkt mir eure volle, heilige Vergebung, und ich werde das weitere tun &hellip; &ldquo;<br \/>&bdquo;Verzeihen? &hellip; Das k&ouml;nnen wir nicht. Unsere Mutter ist vor Schmerz &uuml;ber ihr &uuml;bles Benehmen gestorben &hellip; und damals war es noch wenig im Vergleich zu heute. Ich sehe immer noch die Qualen der Mutter; ich habe sie stets vor Augen. Und ich sehe, was Lazarus leidet.&ldquo;<br \/>&bdquo;Sie ist krank, Marta. Eine Kranke, eine Irre! Verzeiht ihr!&ldquo;<br \/>&bdquo;Sie ist besessen, Meister!&ldquo;<br \/>&bdquo;Was ist die satanische Besessenheit anderes als eine Krankheit der Seele, die, von Satan angesteckt, in einen teuflischen Geist ausartet. Wie k&ouml;nnte man sonst gewisse Entartungen in den Menschen verstehen? Entartungen, die den Menschen schlimmer als ein wildes Tier werden lassen, schamloser als ein Affe und so weiter und in einem Bastardzustand enden, bei dem Mensch, Tier und Satan vermengt sind. Das ist die Erkl&auml;rung f&uuml;r das, was uns bei vielen Gesch&ouml;pfen als eine unbegreifliche Ungeheuerlichkeit verbl&uuml;fft. Weine nicht. Verzeih! Ich sehe! Denn ich habe eine Schau, die &uuml;ber das Sehen der Augen und des Herzens hinausgeht. Ich habe die Schau Gottes. Ich sehe! Ich sage dir, verzeihe, denn sie ist krank.&ldquo;<br \/>&bdquo;Wirst du sie heilen?&ldquo;<br \/>&bdquo;Ich werde sie heilen. Habe Vertrauen! Ich werde dich gl&uuml;cklich machen; doch du musst verzeihen und Lazarus sagen, dass auch er es muss. Verzeihe ihr! Liebe sie aufs neue! Versuche, dich ihr zu n&auml;hern. Sprich mit ihr, wie wenn sie wie du w&auml;re. Sprich mit ihr von mir!&ldquo;<br \/>&bdquo;Wie soll sie dich, den Heiligen, verstehen?&ldquo;<br \/>&bdquo;Es wird so scheinen, dass sie nicht versteht. Aber schon allein mein Name ist Rettung. Mache, dass sie an mich denkt und mich beim Namen nennt! Oh, Satan flieht, wenn mein Name in einem Herzen gedacht wird. L&auml;chle, Marta, in dieser Hoffnung. Schau diese Rose an! Der Regen der letzten Tage hatte sie entkr&auml;ftet, doch die heutige Sonne hat sie neu ge&ouml;ffnet. Und sie ist nun noch viel sch&ouml;ner, denn Regentropfen sind zwischen den Bl&uuml;tenbl&auml;ttern geblieben und haben sie mit Edelsteinen besetzt. So wird es mit eurem Hause sein: heute noch Tr&auml;nen und Schmerz, aber dann &hellip; Freude und Herrlichkeit! Geh! Sprich davon mit Lazarus, w&auml;hrend ich im Frieden deines Gartens zum Vater bete f&uuml;r Maria und f&uuml;r euch &hellip; &ldquo;<\/p>\n<p>Wir danken dem Parvis Verlag f&uuml;r die Bereitstellung des Textes zur Ver&ouml;ffentlichung!\n<\/p>\n<p><strong>Maria Valtorta: <i>Der Gottmensch &#8211; Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus<\/i>. Parvis-Verlag <br \/><\/strong><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/mediathek\/buecher-und-sonstiges\/allgemeine-buecher\/#c13703\" title=\"Opens internal link in current window\" class=\"internal-link\"><strong>Buchbestellung<\/strong><\/a>\n<\/p>\n<p><b>NEU<\/b>: Die einzelnen Kapitel der Niederschriften von Maria Valtorta sind ab sofort auch kostenlos als H&ouml;rbuch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PLgQGAqyhfEbEg77UEwreT_yNJejGuavXo\" title=\"Opens external link in new window\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> anzuh&ouml;ren! Jeden Tag wird ein neues Kapitel dieses umfassenden Werkes auf YouTube ver&ouml;ffentlicht. <\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Niederschrift dient der pers&ouml;nlichen Erbauung. Es ist dem Leser &uuml;berlassen, sie als &uuml;bernat&uuml;rlichen Ursprungs anzuerkennen. Aus dem 151. Kapitel, Band II, &#8222;Der Gottmensch&#8220; von Maria Valtorta&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Jesus im Hause des Lazarus &#8211; Marta spricht &uuml;ber Magdalena Der Marktplatz von Jericho mit seinen B&auml;umen und seinen schreienden H&auml;ndlern. In einer Ecke der Z&ouml;llner Zach&auml;us, besch&auml;ftigt mit legalen und illegalen Gesch&auml;ften. 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