{"id":3843,"date":"2020-10-08T22:18:00","date_gmt":"2020-10-08T22:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/w7vongap.de\/medjugorje-de\/maechtiger-als-jede-waffe-3798\/"},"modified":"2020-10-08T22:18:00","modified_gmt":"2020-10-08T22:18:00","slug":"maechtiger-als-jede-waffe","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/medjugorje-de\/maechtiger-als-jede-waffe-3843\/","title":{"rendered":"M\u00e4chtiger als jede Waffe"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/news\/maechtiger-als-jede-waffe\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=7dc60a49960eb7f9a5d8d47c22bc5655\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p><i>Von Pfr. Thomas Sauter, Rheindorf<\/i>\n<\/p>\n<p><b>Der Rosenkranz ist ein wichtiges Gebet der Kirche, zudem uns die Gottesmutter an vielen Wallfahrtsorten einl&auml;dt. Dass es sich lohnt, diesenSchatz der Kirche neu zu heben, zeigt uns dieser Artikel, indem wir staunen d&uuml;rfen,wie machtvoll Gott eingreift, wenn wir vertrauensvoll den Rosenkranz beten.<\/b>\n<\/p>\n<p>Nach alter &Uuml;berlieferung hat der heilige Dominikus (Gr&uuml;nder des Predigerordens der Dominikaner) bei einer Marienerscheinung im Jahre 1208 die heutige Form des Rosenkranzes empfangen und anschlie&szlig;end in seinem Orden eingef&uuml;hrt.&nbsp; Dabei habe Maria den Rosenkranz Dominikus als Waffe im Kampf gegen die Albigenser (einer antikirchlichen Ketzerbewegung) geschenkt.\n<\/p>\n<p><b>Der Rosenkranz &ndash; entscheidend f&uuml;r L&auml;nder und V&ouml;lker<\/b>\n<\/p>\n<p>Das Rosenkranzgebet enth&auml;lt alle Grundgebete, die uns Jesus, Maria und die Kirche gelehrt haben. Dazu betrachten wir die einzelnen Stationen unserer Erl&ouml;sung, angefangen von der Verk&uuml;ndigung, der<br \/>Menschwerdung, des Leidens bis zur Himmelfahrt und die Vollendung Mariens. Mit einer Gebetsschnur endlos ein &bdquo;Gegr&uuml;&szlig;t seist du Maria&ldquo; aneinanderreihen, das Bild verbindet sich mit alten Frauen, die still<br \/>in der Kirche beten oder sich gemeinsam vor einem Gottesdienst treffen und den Rosenkranz im Wechsel beten. Insgesamt scheint diese Gebetsform nicht mehr im Trend des Betens zu liegen. Dabei war der Rosenkranz einmal kriegsentscheidend. Das Rosenkranzfest, das am 7. Oktober gefeiert wird, ist sozusagen der Dank f&uuml;r den Sieg &uuml;ber die t&uuml;rkische Flotte bei der Seeschlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571. Der Sieg wurde dem intensiven Rosenkranzgebet zugeschrieben. Schon ein Jahr sp&auml;ter wurde das Fest eingef&uuml;hrt. Am 12. September 1683 besiegten 60.000 christliche Soldaten vor den Toren Wiens 260.000 muslimische K&auml;mpfer, die ganz Europa dem Islam unterwerfen wollten. Es<br \/>geschah wieder mit Hilfe dieses Gebets. Es gibt auch in unserer Zeit viele Beispiele &uuml;ber die wunderbare Hilfe der Gottesmutter f&uuml;r ganze L&auml;nder und V&ouml;lker.\n<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen die Russen 1955 freiwillig aus &Ouml;sterreich ab. Am 15. Mai 1955 wurde &Ouml;sterreich die unerwartete Freiheit geschenkt und Bundeskanzler Julius Raab war zutiefst &uuml;berzeugt, dass dies von den Mitgliedern des Rosenkranzs&uuml;hnekreuzzuges, den P. Petrus Pavlicek, OFM, ins Leben gerufen hatte, erbetet worden war. Bereits 1954 hatte diese Vereinigung 450.000 Mitglieder, die sich verpflichteten, t&auml;glich den Rosenkranz zu beten. Raab sprach seine &Uuml;berzeugung offen aus: &bdquo;Jenen Katholiken, die sich diesem Kreuzzug angeschlossen haben und die sich heute wieder zu einem so machtvollen Bekenntnis f&uuml;r Glaube und Vaterlandsliebe vereinigt haben, will ich als Bundeskanzler aufrichtigen Herzens f&uuml;r die erwiesene Liebe, Treue und Opferbereitschaft danken!<br \/>Diese un&uuml;bersehbare Zahl gl&auml;ubiger Katholiken fordere ich auf, auch weiterhin in ihrem Glauben treu und in ihren Gebeten unbeirrt fortzufahren.&ldquo; Im Februar 1986 beteten Millionen von Philipinos, mit Kardinal Sin an der Spitze, um die Befreiung aus dem Marcos-Regime, was ihnen wunderbarerweise durch die erste Rosenkranzrevolution am 25. Februar 1986 geschenkt wurde, am Fest &bdquo;Unsere<br \/>Liebe Frau vomSieg&ldquo;! &Auml;hnliches geschah 2001 bei der zweiten Rosenkranzrevolution in Manila. Innerhalb von 15 Jahren konnte durch die Macht des Rosenkranzes der korrupte Pr&auml;sident auf den Philippinen entmachtet und die Gefahr eines B&uuml;rgerkrieges gebannt werden. In seinem Hirtenbrief<br \/>vom24.01.2001 schrieb Kardinal Sin: &bdquo;Wie kam die zweite friedliche Revolution zustande? Ich habe nur eine Antwort daf&uuml;r: durch die Gnade Gottes. Beide friedliche Revolutionen lehren uns, dass der Herr unsere Gebete erh&ouml;rt, unsere Menschenw&uuml;rde wiederherstellt und unser Land heilt, wenn wir, das Volk Gottes, uns in Gebet und Bu&szlig;e an Ihn wenden. M&auml;chtiger als Waffen ist das vertrauensvolle Gebet. Wirkungsvoller als strategische Planung sind Fasten und Opfer. M&auml;chtiger als milit&auml;rische Gewalt<br \/>ist die stille Macht des Volkes, das Gebetswache h&auml;lt.&ldquo; Im Herbst 1989 wurde nach unz&auml;hligen<br \/>Friedensgebeten die unblutige Wiedervereinigung Deutschlands regelrecht erbetet und die Berliner Mauer fiel. Dieses weltgeschichtliche Ereignis sowie der Zusammenbruch des kommunistischen Ostblocks geht in besonderer Weise auf den hl. Papst Johannes Paul II. zur&uuml;ck, der die Bitte<br \/>Mariens in Fatima gelebt und bezeugt hat: &bdquo;Betet den Rosenkranz und es wird Frieden sein!&ldquo;\n<\/p>\n<p><b>Betet den Rosenkranz!<\/b>\n<\/p>\n<p>In Fatima stellte sich Maria den drei Seherkindern als &bdquo;die Rosenkranzk&ouml;nigin&ldquo; vor. Die erste Erscheinung am 13. Mai 1917 endete mit dem Aufruf: &bdquo;Betet t&auml;glich den Rosenkranz!&ldquo; Am 13. Juli bat sie erneut: &bdquo;Betet t&auml;glich den Rosenkranz, um den Frieden f&uuml;r die Welt und das Ende des Krieges zu erlangen.&ldquo; Bei der letzten Erscheinung am 13. Oktober 1917 zeigte die Heilige Jungfrau den drei Seherkindern drei Tafeln am Himmel mit Szenen aus dem freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Rosenkranz und forderte erneut dazu auf, t&auml;glich den Rosenkranz zu beten, sich vom s&uuml;ndigen Leben zu bekehren und S&uuml;hne zu leisten f&uuml;r die unz&auml;hligen Beleidigungen, die Gott zugef&uuml;gt werden &#8230; Seit Fatima ruft uns Maria in vielen Erscheinungsorten auf, f&uuml;r den Frieden in der Welt zu beten. Gebet und Fasten, so betont sie besonders in Medjugorje, kann Naturkatastrophen und Kriege verhindern.\n<\/p>\n<p>Der hl. Franziskus und der hl. Johannes Don Bosco haben wiederholt gesehen und bezeugt, dass gerade der Rosenkranz das Wirken Satans, dem Urheber alles B&ouml;sen, am wirkungsvollsten zunichte macht. Der Aufruf der K&ouml;nigin des Friedens in der Botschaft vom 25. August 2014 war besonders ernst: &bdquo;Liebe Kinder, &#8230; betet f&uuml;r meine Anliegen, denn Satan m&ouml;chte meinen Plan, den ich hier habe, zerst&ouml;ren und euch den Frieden stehlen. Deshalb, meine lieben Kinder, betet, betet, betet, dass Gott<br \/>&uuml;ber jeden von euch wirken kann &#8230;&ldquo;\n<\/p>\n<p><b>Gro&szlig;e Rosenkranzbeter<\/b>\n<\/p>\n<p>Alle P&auml;pste des 20. Jahrhunderts waren ausnahmslos gro&szlig;e Rosenkranzbeter, angefangen bei Pius X. bis hin zum hl. Johannes Paul II. In einer Zeit unvergleichlich starken geistigen Kampfes, hat das gelebte Beispiel der P&auml;pste immer die st&auml;rkste &Uuml;berzeugungskraft auf die Gl&auml;ubigen ausge&uuml;bt.<br \/>Von Papst Pius XI. wissen wir z.B., dass er einmal einen franz&ouml;sischen Bischof beauftragte: &bdquo;Sagen Sie Ihren Priestern, sie sollten viel beten. Sagen Sie Ihnen, dass der Papst jeden Tag den Rosenkranz betet. Solange er den Rosenkranz noch nicht gebetet hat, ist der Tag des Papstes noch nicht zu Ende.&ldquo; Dasselbe h&auml;tte auch Paul VI. sagen k&ouml;nnen, der als erster Papst zur Rosenkranzk&ouml;nigin nach Fatima pilgerte, wo Maria im Jahr 1917 bei jeder ihrer Erscheinungen eindringlich zum Beten des Rosenkranzes aufgerufen hatte, um dadurch das Ende des Ersten Weltkrieges zu erlangen und einen zweiten, noch<br \/>schlimmeren Krieg zu verhindern. Papst Johannes Paul I., bekannter als &bdquo;Papa Luciani&ldquo;, der nach einer einmonatigen Amtszeit eines pl&ouml;tzlichen Todes starb, bezauberte die Welt nicht nur durch seine Einfachheit und Nat&uuml;rlichkeit, sondern auch durch seine geradezu z&auml;rtliche Liebe zur Gottesmutter. &bdquo;Der Rosenkranz &ndash; ein langweiliges Gebet?&ldquo;, fragte er einmal. &bdquo;Je nachdem. Es kann auch ein Gebet voll Freude und Frohsinn sein. Wenn man den Rosenkranz richtig betet, kann er zu einem Blick auf Maria werden, der immer inniger wird, je l&auml;nger man betet. Er ist wie ein Kehrvers, der aus dem Herzen quillt und durch die st&auml;ndige Wiederholung die Seele befriedet wie ein Lied. Ein d&uuml;rftiges Gebet &ndash; der Rosenkranz? Und was w&auml;re dann ein volles, richtiges Gebet? Der Rosenkranz besteht aus einer Reihe<br \/>wichtiger, inhaltsschwerer Gebete: dem Vaterunser &#8230; dem Ave Maria &#8230; und dem Ehre sei dem Vater &#8230;<br \/>H&auml;ttet ihr lieber hochgestochene theologische Spitzfindigkeiten? Die w&auml;ren nicht passend f&uuml;r die<br \/>Armen, die Alten, die dem&uuml;tigen und schlichten Seelen.&ldquo; Kein Geringerer als sein Nachfolger, der<br \/>hl. Papst Johannes Paul II., bezeichnete den Rosenkranz als sein &bdquo;Lieblingsgebet&ldquo;. Er betete ihn t&auml;glich, und solange es ihm seine Kr&auml;fte erlaubten, betete er ihn jeden ersten Samstag im Monat sogar &ouml;ffentlich &uuml;ber das Radio vor. Am 1. Oktober 1997 schrieb er: &bdquo;Liebe Br&uuml;der und Schwestern! Betet jeden Tag den Rosenkranz! Ich bitte die Seelsorger eindringlich darum, den Rosenkranz zu beten und ihn in den christlichen Gemeinden beten zu lehren, damit es dem Einzelnen m&ouml;glich sein wird, seine<br \/>menschlichen und christlichen Pflichten treu und mutig zu erf&uuml;llen. Helft dem Volk Gottes, zum t&auml;glichen Rosenkranzgebet, zu diesem innigen Zwiegespr&auml;ch der Kinder mit ihrer Mutter zur&uuml;ckzukehren, die sie<br \/>in ihrem Haus aufgenommen haben.&ldquo; Er sagte auch: &bdquo;Der Rosenkranz ist eine t&auml;gliche Begegnung bei der weder ich noch die Gottesmutter fehlen. Wenn ihr f&uuml;r einige Augenblicke dem Herzen des Papstes<br \/>n&auml;her sein wollt, so empfehle ich euch die Zeit des Rosenkranzes. In dieser Zeit vertraue ich euch alle der Gottesmutter an, und ich w&auml;re gl&uuml;cklich, wenn auch ihr mich auf gleiche Weise dieser Mutter anvertrauen w&uuml;rdet.&ldquo; Es gibt kein Problem, dass man nicht durch den Rosenkranz l&ouml;sen kann!<br \/>Warum ist das Gebet des heiligen Rosenkranzes so wirkungsvoll? Weil es alle Demut und Schlichtheit in sich tr&auml;gt; weil es die Herzen zur Demut und Sanftmut f&uuml;hrt. Das Rosenkranzgebet ist gerade das Gegenteil des Hochmutes. Es bildet in seiner Schlichtheit eine d&uuml;nne Schnur, mit dem die Muttergottes Satan fesseln will. Das Rosenkranzgebet ist dann am wirksamsten, wenn Maria dazu eingeladen wird mitzubeten. Ihre Stimme wird unsere Stimme. Ihr Gebet wird unser Gebet. Ihre Gedanken unsere Gedanken. Maria verbindet uns mit dieser &bdquo;Telefon-Schnur&ldquo; mit demHimmel. Unsere Bitten gelangen sicher zu Jesus. Sie verst&auml;rkt sie und legt sie Christus dar, und dazu kann Er niemals Nein sagen. Maria ist ja die f&uuml;rbittende Allmacht am Throne des Allerh&ouml;chsten. Auf dieser Schnur des Hl. Rosenkranzes f&auml;delt sie alle unsere Gebete, unsere Bitten, unseren Dank zusammen und zieht uns an das Herz Gottes. Darum ist das Rosenkranzgebet niemals ein rein privates Gebet. Maria betet mit uns. &bdquo;Gott<br \/>hat mich unter euch gesandt, damit ich euch helfe. Wenn ihr das wollt, so nehmt den Rosenkranz. Schon allein der Rosenkranz kann in der Welt und in eurem Leben Wunder wirken&ldquo;, so sagt die Gottesmutter in der Botschaft vom 25.01.1992 in Medjugorje. Sr. Lucia von Fatima sagt 1958: &bdquo;Seit die<br \/>Jungfrau Maria dem Rosenkranz eine solche Macht verliehen hat, gibt es weder ein materielles noch ein geistiges, weder ein nationales noch ein internationales Problem, das man nicht mit dem Rosenkranz<br \/>und unseren Opfern l&ouml;sen k&ouml;nnte.&ldquo; Lassen wir uns aber nicht entmutigen, wenn unsere Bitte nicht sofort erh&ouml;rt wird. Auf einer Votivtafel in der Gnadenkapelle in Alt&ouml;tting ist zu lesen: &bdquo;Dank, heilige<br \/>Mutter Gottes, weil du mich 18 Jahre lang nicht erh&ouml;rt hast und mich durch die vielen Pr&uuml;fungen und Entt&auml;uschungen beten gelehrt hast.&ldquo; &bdquo;Betet den Rosenkranz und es wird Frieden sein.&ldquo; Ein Thema &ndash; aktueller, denn je.\n<\/p>\n<p><i>Ein herzliches Vergelts Gott an die Gemeinschaft &bdquo;Familie Mariens&ldquo; f&uuml;r die M&ouml;glichkeit der Verwendung einiger Ausz&uuml;ge aus der Zeitschrift &bdquo;Triumph des Herzens&ldquo; Nr. 51 &bdquo;Die Macht des Rosenkranzes&ldquo;.<\/i>\n<\/p>\n<p><b>Quelle<\/b>: <a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/files\/downloads\/Medjugorje-Aktuell\/September_2015_-_Nr._103.pdf\" title=\"Initiates file download\" class=\"download\">Medjugorje aktuell, September 2015, Heft Nr. 103.<\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Pfr. 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