{"id":4015,"date":"2020-10-29T12:19:00","date_gmt":"2020-10-29T12:19:00","guid":{"rendered":"https:\/\/w7vongap.de\/medjugorje-de\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-17-3971\/"},"modified":"2020-10-29T12:19:00","modified_gmt":"2020-10-29T12:19:00","slug":"auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-17","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/medjugorje-de\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-17-4015\/","title":{"rendered":"Auszug aus dem Buch &#8222;Der Gottmensch&#8220; von Maria Valtorta"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/news\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-17\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=89b078567cb9f9ddf557bb9bb7205b46\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p><strong>Diese Niederschrift dient der pers&ouml;nlichen Erbauung. Es ist dem Leser &uuml;berlassen, sie als &uuml;bernat&uuml;rlichen Ursprungs anzuerkennen. <\/strong>\n<\/p>\n<p><b>Aus dem 209. Kapitel, Band III, &#8222;Der Gottmensch&#8220; von <a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/popup-inhalte\/neuer-popup-inhaltvaltorta\/#c13704\" title=\"Open page in Magnific Popup\" class=\"mfp-link internal-link-new-window\">Maria Valtorta<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/><\/b>Die Bergpredigt: Die Seligpreisungen (Erster Teil) &ndash; Erster Abschnitt\n<\/p>\n<p>Jesus spricht mit den Aposteln und weist jedem seinen Platz zu, damit sie die Leute, die seit den ersten Morgenstunden heraufkommen, anleiten und betreuen. Viele Kranke sind auf Armen oder Bahren herbeigetragen worden oder haben sich auf Kr&uuml;cken hergeschleppt. Unter den Vielen befinden sich auch Stephanus und Hermas. [&hellip;] Es ist schon eine gro&szlig;e Menschenmenge da; sie stammen aus allen Gegenden Pal&auml;stinas und aus allen Volksschichten. Die Apostel verlieren sich in dieser Menge, aber, wie Bienen, die zwischen den Wiesen und den Bienenst&ouml;cken hin- und herfliegen, kehren sie immer wieder zum Meister zur&uuml;ck, um ihm zu berichten und ihm Fragen zu stellen, aber auch, um von den Leuten als ihm Nahestehende beachtet zu werden.\n<\/p>\n<p>Jesus geht durch den Talgrund und steigt etwas h&ouml;her die Wiese empor, lehnt sich an die Felswand und beginnt zu sprechen:<br \/>&bdquo;Viele haben mich w&auml;hrend des Jahres, da ich gepredigt habe, gefragt: &sbquo;Du, der du dich Sohn Gottes nennst, sage uns also, was der Himmel, was das Reich, was Gott ist, denn wir haben unklare Vorstellungen. Wir wissen, dass es einen Himmel mit Gott und den Engeln gibt; doch keiner ist je zu uns gekommen, um uns zu sagen, wie der Himmel ist, da er selbst den Gerechten verschlossen ist.&lsquo; Sie haben mich also gefragt, was das Reich und was Gott ist. Ich habe mich bem&uuml;ht, es euch zu erkl&auml;ren: bem&uuml;ht, nicht weil es schwierig f&uuml;r mich w&auml;re, euch dies zu erkl&auml;ren, sondern weil es durch eine Reihe von Umst&auml;nden schwierig ist, euch die anst&ouml;&szlig;ige Wahrheit &uuml;ber das wahre Reich erkennen zu lassen; denn dem steht ein jahrhundertealtes Gef&uuml;ge menschlicher Vorstellungen &uuml;ber das Wesen Gottes &ndash; ungeachtet der Erhabenheit seiner g&ouml;ttlichen Natur &ndash; entgegen. Andere wiederum haben gefragt: &sbquo;Gut, dies ist das Reich, und das ist Gott. Aber wie gelangt man zu Gott und zum Reich?&lsquo; Auch hier habe ich unerm&uuml;dlich versucht, den wahren Kern des Gesetzes vom Sinai zu erkl&auml;ren. Wer sich diese Wahrheit zu eigen macht, macht sich den Himmel zu eigen. <\/p>\n<p>Aber um euch das Gesetz des Sinai zu erkl&auml;ren, ist es n&ouml;tig, euch auch die Donnerstimme des Gesetzgebers und seines Propheten vernehmen zu lassen, die den Befolgern des Gesetzes Segen verhei&szlig;en, den Ungehorsamen aber harte Strafen und den Fluch Gottes androhen. Die Erscheinung des Herrn am Sinai war schreckenerregend, und diese Schrecklichkeit spiegelt sich im ganzen Gesetz wider und gilt f&uuml;r alle Zeiten und alle Menschen. Doch Gott ist nicht nur Gesetzgeber, Gott ist Vater! Er ist ein unendlich g&uuml;tiger Vater. Vielleicht, nein, sicher k&ouml;nnen sich eure geschw&auml;chten Seelen nicht mehr zu Gott erheben; denn sie sind geschw&auml;cht durch die Erbs&uuml;nde, die Leidenschaften, die S&uuml;nden, die vielen Arten eurer Selbstsucht und auch durch den Egoismus anderer. Durch all das habt ihr eure Mitmenschen ver&auml;rgert und verschlie&szlig;t euch ihnen gegen&uuml;ber. Ihr seid daher nicht f&auml;hig, die unendlichen Vollkommenheiten Gottes zu betrachten, und am wenigsten die G&uuml;te Gottes, weil sie die Tugend ist, die die Sterblichen, zusammen mit der Liebe, am wenigsten besitzen. Die G&uuml;te! Wie s&uuml;&szlig; ist es, gut zu sein, ohne Hass, ohne Neid, ohne Hochmut! Augen zu haben, die nur liebevoll schauen, H&auml;nde zu haben, die in einer Geb&auml;rde der Liebe gereicht werden, Lippen, die nur Worte der Liebe sprechen, und ein Herz, vor allem ein Herz, in dem einzig und allein die Liebe wohnt und das Augen, H&auml;nde und Lippen zu Taten der Liebe dr&auml;ngt! Die Gelehrten&nbsp; unter euch wissen, welch reiche Gaben Gott Adam und seinen Nachkommen hat zuteilwerden lassen. Auch die ungebildetsten unter den Kindern Israels wissen, dass in uns der Geist (die Seele), ist. Nur die armen Heiden kennen ihn nicht, diesen k&ouml;niglichen Gast, diesen Hauch des Lebens, dieses himmlische Licht, das unseren Leib heiligt und belebt. Aber die Gelehrten wissen, welche Gaben dem Menschen, dem Geist des Menschen, verliehen wurden. Gott hat diesen Geist nicht weniger freigebig bedacht als das Fleisch und Blut des von ihm mit etwas Staub und seinem Hauch erschaffenen Gesch&ouml;pfes. <\/p>\n<p>Wie er Adam die nat&uuml;rlichen Gaben der Sch&ouml;nheit, der Unversehrtheit, der Intelligenz, des Willens und der F&auml;higkeit zu lieben und Liebe zu schenken gab, so verlieh er auch die moralischen Gaben: die Unterordnung des Fleisches unter die Vernunft, damit sein Geschenk der Freiheit, Selbstbeherrschung und des eigenen Willens nicht durch die Knechtschaft der Triebe und Leidenschaften beeintr&auml;chtigt werde. Frei war sein Lieben, frei sein Wollen und frei seine Freude in Gerechtigkeit; ohne das Gift, das Satan verspritzt, von dem er &uuml;berflie&szlig;t und das euch zu Sklaven macht; das Gift, das euch vom reinen Flussbett &uuml;ber schlammige Felder in faulende T&uuml;mpel f&uuml;hrt, wo die Fieber fleischlicher und geistiger Triebhaftigkeiten g&auml;ren. Ihr wisst, dass auch die Begehrlichkeit im Denken zur Sinnlichkeit geh&ouml;rt. Die ersten Menschen hatten &uuml;bernat&uuml;rliche Gaben die heiligmachende Gnade, die Bestimmung zu H&ouml;herem, die Anschauung Gottes. Die heiligmachende Gnade: das Leben der Seele, dieses hochgeistige Etwas, das in unsere religi&ouml;se Seele gelegt wurde; die Gnade, die uns zu Kindern Gottes macht, weil sie uns vor dem Tod durch die S&uuml;nde bewahrt; denn wer tot ist, lebt nicht im Haus des Vaters, im Paradies, in meinem Reich: dem Himmel. Was ist diese heilige Gnade, die das Leben und den Himmel verleiht? Oh, macht nicht viele Worte. Die Gnade ist Liebe. Die Gnade ist daher Gott. Sie ist Gott! Gott, der sich selbst in seinem vollendet erschaffenen Gesch&ouml;pf bewundert, liebt, betrachtet, sich selbst verschenkt, um diesen seinen Besitz zu vermehren, um sich an dieser Vermehrung zu beseligen und um sich in allen zu lieben, die sein eigenes Ich sind.<\/p>\n<p>O Kinder, beraubt Gott nicht dieses seines Rechtes! Beraubt Gott nicht seines Besitzes! Entt&auml;uscht Gott nicht in diesem seinem Wunsch! Denkt daran, dass er aus Liebe wirkt. Auch wenn ihr nicht w&auml;ret, bliebe er doch immer der Unendliche, und seine Macht w&auml;re dadurch nicht geringer. Doch obschon Gott in seiner unendlichen Gr&ouml;&szlig;e vollendet und unermesslich ist, will er seine Liebe nicht f&uuml;r sich und in sich vermehren, denn er k&ouml;nnte es ja gar nicht, da er schon der Unendliche ist, sondern er will es tun f&uuml;r sein Gesch&ouml;pf, und er will diese Liebe in dem Ma&szlig;e vermehren, wie dieses Gesch&ouml;pf selbst Liebe hat. Er gibt euch die Gnade, die Liebe, auf dass sie in euch zur Vollkommenheit der Heiligen wachse und ihr dann diesen Schatz, den ihr aus dem Schatz der Gnade Gottes gesch&ouml;pft und durch alle heiligen Werke eures ganzen heldenhaften und heiligen Lebens vermehrt habt, in den unendlichen Ozean des Himmels, die Wohnung Gottes, zur&uuml;ckflie&szlig;en lasst. <\/p>\n<p>G&ouml;ttliche, g&ouml;ttliche, g&ouml;ttliche Zisternen der Liebe! Ihr lebt und seid nicht bestimmt zu sterben, weil ihr unsterblich seid wie Gott, indem ihr in Gott seid. Ihr werdet leben, und euer Leben wird nicht enden, weil ihr unsterblich seid wie die heiligen Geister, die euch im &Uuml;berfluss ern&auml;hrt haben und reich an eigenen Verdiensten zu euch zur&uuml;ckkommen. Ihr lebt und n&auml;hrt euch, ihr lebt und bereichert euch, ihr lebt und bildet diese heiligste Gemeinschaft der Geister, die alle umfasst, von Gott, dem vollkommensten Geist, bis zum neugeborenen Kinde, das zum ersten Mal an der m&uuml;tterlichen Brust saugt. Kritisiert mich nicht in euren Herzen, ihr Gelehrten! Sagt nicht: &sbquo;Dieser da ist ein Narr, ein L&uuml;gner; denn nur ein Narr kann behaupten, dass die Gnade in uns w&auml;re, da wir sie doch durch die Erbs&uuml;nde verloren haben. Er l&uuml;gt, wenn er uns schon eins mit Gott nennt.&lsquo; Ja, die Schuld besteht! Ja, die Trennung ist da! Doch vor der Macht des Erl&ouml;sers wird die Schuld, die grausame Trennung des Vaters von den Kindern, wie eine Wand zusammenst&uuml;rzen, ersch&uuml;ttert vom neuen Simson. Schon habe ich sie erfasst und r&uuml;ttle an ihr. Sie wankt, und Satan zittert vor Zorn und Ohnmacht, da er gegen meine Macht nichts vermag und ahnt, dass ihm eine gro&szlig;e Beute entgeht und dass es f&uuml;r ihn schwierig wird, den Menschen zur S&uuml;nde zu verleiten. Denn, wenn ich euch durch mich zum Vater gebracht habe und ihr durch mein Blut und mein Leiden rein und stark geworden seid, dann wird auch die Gnade in euch wieder lebendig, rege und m&auml;chtig werden, und ihr werdet siegen, wenn ihr es wollt. Gott zwingt euch nicht zu entsprechenden Gedanken und auch nicht zu eurer Heiligung. Ihr seid frei. Aber er gibt euch die Kraft zur&uuml;ck. Er gibt euch wiederum die Freiheit von der Herrschaft Satans. Euch ist es &uuml;berlassen, das h&ouml;llische Joch wieder aufzuladen oder eurer Seele Engelsfl&uuml;gel zu verleihen. Alles ist euch &uuml;berlassen, mich als euren Bruder, der euch f&uuml;hrt und mit unverg&auml;nglicher Speise n&auml;hrt, anzunehmen. <\/p>\n<p>&sbquo;Wie gewinnt man Gott und sein Reich auf einem leichteren Weg als dem m&uuml;hsamen Pfad des Sinai?&lsquo; fragt ihr. Es gibt keinen anderen Weg. Nur dieser ist es. Doch lasst ihn uns betrachten, nicht in der Farbe der Drohung, sondern in jener der Liebe. Sagen wir nicht: &sbquo;Wehe, wenn ich das nicht tue!&lsquo; w&auml;hrend man aus Angst, der S&uuml;nde nicht widerstehen zu k&ouml;nnen, furchtsam erzittert. Sagen wir: &sbquo;Selig, wenn ich dies tue&lsquo;; und schwingen wir uns mit &uuml;bernat&uuml;rlicher Freude jubelnd empor, um diese Seligkeiten zu erreichen, die der Befolgung der Gesetze entspringen, und wie Rosenbl&uuml;ten aus einem Dornenstrauch hervorwachsen. <\/p>\n<p>&sbquo;Selig, wenn ich arm im Geiste bin, denn mein ist das Himmelreich! <br \/>Selig, wenn ich sanftm&uuml;tig bin, denn ich werde das Land erben! <br \/>Selig, wenn ich mich nicht gegen den Schmerz auflehne, denn ich werde getr&ouml;stet werden! Selig, wenn ich mehr hungere und d&uuml;rste nach Gerechtigkeit als nach Brot und Wein, um mein Fleisch zu s&auml;ttigen, denn die Gerechtigkeit wird mich s&auml;ttigen! <br \/>Selig, wenn ich Barmherzigkeit &uuml;be, denn ich werde g&ouml;ttliche Barmherzigkeit erfahren! <br \/>Selig, wenn ich reinen Herzens bin, denn Gott wird sich &uuml;ber mein reines Herz neigen, und ich werde Gott schauen! <br \/>Selig, wenn ich den Geist des Friedens in mir habe, denn ich werde Kind Gottes genannt werden; denn im Frieden ist Liebe, und Gott ist Liebe, und er liebt jene, die ihm &auml;hnlich sind. Selig, wenn ich um der Gerechtigkeit willen verfolgt werde, denn Gott, mein Vater, wird mir als Belohnung f&uuml;r die irdischen Verfolgungen das Himmelreich geben. <br \/>Selig, wenn ich geschm&auml;ht und verleumdet werde, weil ich dein Kind bin, o Gott! Nicht Trostlosigkeit, sondern Freude wird mir daraus erwachsen, denn so werde ich deinen besten Dienern, den Propheten, gleich, die aus demselben Grund verfolgt wurden. Ich glaube beharrlich, dass ich mit ihnen einst an der erhabenen, ewigen Belohnung teilhaben werde: am Himmel, der mein sein wird.&lsquo; Betrachten wir den Weg des Heiles mit der Freude der Heiligen. <\/p>\n<p><b>&sbquo;Selig, wenn ich arm im Geiste bin.&lsquo;<\/b> <br \/>O Reicht&uuml;mer, die ihr den brennenden Durst Satans, Wahn und Rausch im Menschen hervorruft, im Reichen wie im Armen! Im Reichen, der f&uuml;r sein Gold, dem Abgott seiner verderbten Seele, lebt. Im Armen, der vom Neid auf den Reichen lebt, weil dieser im Reichtum des Goldes schwelgt, und wenn er auch keinen wirklichen Mord begeht, so schleudert er dennoch seine Fl&uuml;che gegen die Reichen und w&uuml;nscht ihnen allerhand Schlechtes. Es gen&uuml;gt nicht, das B&ouml;se nicht zu tun, man darf auch nicht w&uuml;nschen, jemandem etwas B&ouml;ses anzutun. Wer seinen Mitmenschen verflucht und ihm Tod und Ungl&uuml;ck w&uuml;nscht, ist dem wirklichen M&ouml;rder nicht un&auml;hnlich, denn in ihm lodert der Wunsch, den Gehassten zugrunde gehen zu sehen. Wahrlich, ich sage euch, dass der Wunsch nichts anderes ist als eine zur&uuml;ckgehaltene Tat, eine schon gebildete, aber noch nicht geborene Leibesfrucht. Die Verw&uuml;nschung vergiftet und verdirbt, denn sie dauert l&auml;nger als die gewaltsame Tat und ihre Wirkung ist eine tiefgreifendere. Der Arme im Geiste, obwohl reich an materiellen G&uuml;tern, s&uuml;ndigt nicht seines Goldes wegen, sondern er bedient sich des Goldes zu seiner Heiligung und wandelt es in Liebe. Geliebt und gepriesen, gleicht er den rettenden Quellen in der W&uuml;ste, die sich ohne Geiz, gl&uuml;cklich, sich zu verschenken, f&uuml;r alle ergie&szlig;en, um ihnen in ihrer Verzweiflung Linderung zu verschaffen. Ist der Arme im Geiste arm an materiellen G&uuml;tern, ist er doch gl&uuml;cklich in seiner Armut, und das Brot, das er in der Heiligkeit seiner vom Fieber nach Gold unbelasteten Seele isst, mundet k&ouml;stlich. Sein Schlaf, frei von Alptr&auml;umen, l&auml;sst ihn ausgeruht und heiter an sein Tagwerk gehen, das ihm stets leicht erscheint, da er es ohne Habsucht und Neid verrichtet. Dinge, welche den Menschen reich machen, sind sowohl materielle: das Gold, als auch moralische: die Zuneigungen. Mit Gold sind nicht nur die M&uuml;nzen gemeint, sondern auch die H&auml;user, die Felder, die Schmuckst&uuml;cke, die M&ouml;bel, die Herden und alles, was das Leben materiell bereichert. Zuneigungen sind die Bande des Blutes oder der Ehe, die Freundschaften, die intellektuellen Bereicherungen, die &ouml;ffentlichen &Auml;mter. Wenn nun der Arme, wie ihr seht, hinsichtlich der ersten Art sagen kann: &sbquo;Oh! meinetwegen, wenn ich nur nicht die Reichen beneide, weil ich arm bin, dann ist f&uuml;r mich alles in Ordnung&lsquo;, so muss sich doch auch der Arme hinsichtlich der zweiten Art in acht nehmen, da selbst der elendste unter den Menschen in s&uuml;ndhafter Weise reich im Geist werden kann, denn wer einer Sache &uuml;berm&auml;&szlig;ig ergeben ist, s&uuml;ndigt. Ihr werdet sagen: &sbquo;Wir sollen also das Gute, das Gott uns gew&auml;hrt, hassen. Warum gebietet er dann, Vater und Mutter, Gattin und Kinder zu lieben, und sagt: &sbquo;Du sollst den N&auml;chsten lieben wie dich selbst&lsquo;?&lsquo; Ihr m&uuml;sst unterscheiden. Wir m&uuml;ssen den Vater, die Mutter, die Ehefrau und den N&auml;chsten lieben, aber in dem Ma&szlig;e, wie es uns von Gott befohlen wurde: wie uns selbst. Gott hingegen m&uuml;ssen wir &uuml;ber alles lieben und mit unserem ganzen Sein. Gott soll nicht in der Weise geliebt werden, wie wir die unter unseren Mitmenschen lieben, die uns am n&auml;chsten stehen: die eine, weil sie uns gestillt hat, die andere, weil sie an unserer Brust schl&auml;ft und uns ein Kind gebiert; nein, Gott soll mit unserem ganzen Sein geliebt werden, was hei&szlig;en will, mit der ganzen Liebesf&auml;higkeit des Menschen: mit der Liebe des Kindes, des Gatten, des Freundes, und &ndash; oh! emp&ouml;rt euch nicht! &ndash; des Vaters. Ja, der Sache Gottes m&uuml;ssen wir die Sorge eines Vaters f&uuml;r seine Kinder angedeihen lassen. Mit Liebe sichert und mehrt er ihren Besitz, sorgt sich um ihr k&ouml;rperliches Gedeihen, l&auml;sst sie ausbilden und bem&uuml;ht sich um ihr Zurechtkommen im Leben. Die Liebe ist nichts Schlechtes und soll es nicht werden. Die Gnaden, die Gott gew&auml;hrt, sind nichts Schlechtes und d&uuml;rfen es nicht werden. Sie sind Liebe. Aus Liebe werden sie uns geschenkt. Darum soll man sich dieser Reicht&uuml;mer, die uns Gott aus Liebe und G&uuml;te gew&auml;hrt, in Liebe bedienen, und nur, wer sie nicht zu Abg&ouml;ttern macht, sondern zum Mittel, um Gott in Heiligkeit zu dienen, beweist, dass er keine s&uuml;ndhafte Anh&auml;nglichkeit an sie hat. Er &uuml;bt die heilige Armut im Geist und ent&auml;u&szlig;ert sich von allem, um frei zu sein und Gott, den h&ouml;chsten Reichtum, und mit ihm das Himmelreich zu erwerben.\n<\/p>\n<p><i>Der zweite Abschnitt wird im November 2020 folgen.<\/i><\/p>\n<p>Wir danken dem Parvis Verlag f&uuml;r die Bereitstellung des Textes zur Ver&ouml;ffentlichung!\n<\/p>\n<p><strong>Maria Valtorta: <i>Der Gottmensch &#8211; Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus<\/i>. Parvis-Verlag <br \/><\/strong><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/mediathek\/buecher-und-sonstiges\/allgemeine-buecher\/#c13703\" title=\"Opens internal link in current window\" class=\"internal-link\"><strong>Buchbestellung<\/strong><\/a>\n<\/p>\n<p><b>NEU<\/b>: Die einzelnen Kapitel der Niederschriften von Maria Valtorta sind ab sofort auch kostenlos als H&ouml;rbuch <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/playlist?list=PLgQGAqyhfEbEg77UEwreT_yNJejGuavXo\" title=\"Opens external link in new window\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" rel=\"noopener noreferrer\">hier<\/a> anzuh&ouml;ren! Jeden Tag wird ein neues Kapitel dieses umfassenden Werkes auf YouTube ver&ouml;ffentlicht. <\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Niederschrift dient der pers&ouml;nlichen Erbauung. Es ist dem Leser &uuml;berlassen, sie als &uuml;bernat&uuml;rlichen Ursprungs anzuerkennen. Aus dem 209. Kapitel, Band III, &#8222;Der Gottmensch&#8220; von Maria Valtorta&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Die Bergpredigt: Die Seligpreisungen (Erster Teil) &ndash; Erster Abschnitt Jesus spricht mit den Aposteln und weist jedem seinen Platz zu, damit sie die Leute, die seit den ersten Morgenstunden heraufkommen, anleiten und betreuen. 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