{"id":596,"date":"2020-03-25T23:18:00","date_gmt":"2020-03-25T23:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/w7vongap.de\/medjugorje-de\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-10-596\/"},"modified":"2020-03-25T23:18:00","modified_gmt":"2020-03-25T23:18:00","slug":"auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-10","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/medjugorje-de\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-10-596\/","title":{"rendered":"Auszug aus dem Buch &#8222;Der Gottmensch&#8220; von Maria Valtorta"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/news\/auszug-aus-dem-buch-der-gottmensch-von-maria-valtorta-10\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=71b6c1221c0ca00a7badb360ba199173\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p><strong>Diese Niederschrift dient der pers&ouml;nlichen Erbauung. Es ist dem Leser &uuml;berlassen, sie als &uuml;bernat&uuml;rlichen Ursprungs anzuerkennen. <\/strong>\n<\/p>\n<p><b>Aus dem 317. Kapitel, Band IV, &#8222;Der Gottmensch&#8220; von <a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/popup-inhalte\/neuer-popup-inhaltvaltorta\/#c13704\" title=\"Open page in Magnific Popup\" class=\"mfp-link internal-link-new-window\">Maria Valtorta<\/a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br \/><\/b>&bdquo;Wenn ihr Glauben habt, komme ich und bringe euch au&szlig;er Gefahr&ldquo;\n<\/p>\n<p>Jesus sagt: &bdquo;Oft warte ich nicht einmal, bis ich gerufen werde, wenn ich meine Kinder in Gefahr sehe. Und oft komme ich auch dem zu Hilfe, der ein undankbarer Sohn ist. Ihr schlaft oder seid von den Sorgen des Lebens und den Gesch&auml;ften der Welt eingenommen. Ich wache und bete f&uuml;r euch. Als Engel aller Menschen stehe ich sch&uuml;tzend &uuml;ber euch, und nichts ist mir schmerzlicher, als euch nicht beistehen zu k&ouml;nnen, weil ihr meinen Beistand ablehnt und es vorzieht, selbst mit allem fertig zu werden oder, was noch schlimmer ist, den B&ouml;sen um Hilfe anruft. &#8211; Wie ein Vater, der von einem Sohn h&ouml;ren muss: &bdquo;Ich liebe dich nicht, ich will dich nicht, geh fort aus meinem Haus!&ldquo;, so f&uuml;hle ich mich gedem&uuml;tigt und schmerzlich ber&uuml;hrt, mehr als durch meine Wunden. Aber wenn ihr mich nicht ablehnt und nicht sagt: &bdquo;Geh fort!&ldquo;, sondern durch das Leben abgelenkt seid, dann bin ich der ewig Wachende, der bereit ist, einzugreifen, bevor ihr mich angerufen habt. Und wenn ich auf ein Wort von euch warte, wie ich es manchmal tue, so nur, um mich gerufen zu f&uuml;hlen. Welche Liebkosung und wie s&uuml;&szlig; ist es f&uuml;r mich, wenn ich mich von den Menschen angerufen h&ouml;re und f&uuml;hle, dass sie sich daran erinnern, dass ich der Erl&ouml;ser, der Retter, bin. Ich kann dir nicht sagen, welch unendliche Freude mich durchdringt und erhebt, wenn mich jemand liebt und anruft, noch bevor die Stunde der Not gekommen ist. Er ruft mich an, weil er mich mehr als alles in der Welt liebt und ihn eine Freude, die der meinen gleicht, erf&uuml;llt, wenn er nur ruft: &bdquo;Jesus, Jesus!&ldquo;, wie es die Kinder tun, wenn sie &bdquo;Mama, Mama!&ldquo; rufen und es ihnen scheint, als ob Honig auf ihre Lippen k&auml;me, da schon allein das Wort &bdquo;Mama&ldquo; die Wonne des m&uuml;tterlichen Kusses mit sich bringt.\n<\/p>\n<p>Die Apostel ruderten gem&auml;&szlig; meinem Befehl, Kafarnaum zu erreichen und mich dort zu erwarten. Ich hatte mich nach dem Wunder der Brotvermehrung von der Menge abgesondert, aber nicht aus Unwillen &uuml;ber sie oder aus M&uuml;digkeit. Ich bin nie der Menschen &uuml;berdr&uuml;ssig geworden, nicht einmal, wenn sie mich schlecht behandelt haben. Nur wenn ich das Gesetz mit F&uuml;&szlig;en getreten und das Haus Gottes entweiht sah, &uuml;berkam mich Entr&uuml;stung. Aber dann war es nicht meinetwegen, sondern wegen der Sache des Vaters, denn ich war auf Erden der erste der Diener Gottes, um dem Vater im Himmel zu dienen. Ich bin nie m&uuml;de geworden, mich dem Volk zu widmen, auch wenn ich sie so verbohrt, langsam und menschlich sah, dass selbst jene den Mut verloren h&auml;tten, die sich ihrer Sendung vollkommen gewachsen f&uuml;hlten. Gerade weil ich sie so schwach sah, habe ich meine Belehrungen immer wiederholt. Ich habe sie wie zur&uuml;ckgebliebene Sch&uuml;ler behandelt und ihren Geist auch bei den einfachsten Entdeckungen und Unternehmungen geleitet, so wie ein geduldiger Lehrer die unerfahrenen H&auml;ndchen seiner Sch&uuml;ler f&uuml;hrt, wenn sie die ersten Buchstaben schreiben, damit sie immer f&auml;higer werden, zu begreifen und auszuf&uuml;hren.<br \/>Wieviel Liebe habe ich den Menschen geschenkt! Ich fasste sie an ihrer Menschlichkeit, um sie zum Geist zu f&uuml;hren. Auch ich habe mit dem Fleisch begonnen. Aber w&auml;hrend Satan sich des Fleisches bedient, um zur H&ouml;lle zu f&uuml;hren, f&uuml;hrte ich sie durch das Fleisch zum Himmel.\n<\/p>\n<p>Ich hatte mich zur&uuml;ckgezogen, um dem Vater f&uuml;r die Brotvermehrung zu danken. Viele Tausende hatten gegessen. Ich hatte ihnen ans Herz gelegt, zu sagen: &bdquo;Dank dem Herrn.&ldquo; Aber wenn der Mensch einmal Hilfe erlangt hat, dann wei&szlig; er nicht Dank zu sagen. So habe ich es f&uuml;r sie getan. Und danach &hellip;.. Und danach habe ich mich mit dem himmlischen Vater in einer unendlichen Sehnsucht der Liebe vereinigt. Ich war auf der Erde, aber wie eine H&uuml;lle ohne Leben. Mein Geist war hingezogen zu meinem Vater, den ich&nbsp; &#8211; wie &uuml;ber sein Wort gebeugt &#8211; versp&uuml;rte, das zu ihm sagte: &bdquo;Ich liebe dich, o Heiliger Vater!&ldquo; Meine Freude war es, ihm zu sagen: &bdquo;Ich liebe dich.&ldquo; Es ihm als Mensch zu sagen, nicht nur als Gott. Ihm zu huldigen mit dem Gef&uuml;hl des Menschen, so wie ich ihm meinen Herzschlag als Gott anbot. Ich hatte das Gef&uuml;hl, der Magnet zu sein, der alle Liebe der Menschen, die ein wenig Gott lieben, an sich zieht und sie in der Schale seines Herzens darbietet. Es schien mir, als ob ich ganz allein w&auml;re: der Mensch, oder besser, das Menschengeschlecht, das wie in den Tagen der Unschuld wieder in der Abendfrische mit Gott sprach. Aber obgleich meine Seligkeit, denn es war Seligkeit der Liebe, vollkommen war, machte sie mich dennoch nicht blind f&uuml;r die N&ouml;te der Menschen, und ich bemerkte die Gefahr meiner S&ouml;hne auf dem See. Und ich l&ouml;ste mich um der Menschen willen von der Liebe. Die Liebe muss immer hilfsbereit sein!\n<\/p>\n<p>Sie hielten mich f&uuml;r ein Gespenst. Oh, wie oft haltet ihr armen Kinder mich f&uuml;r ein Gespenst, f&uuml;r ein furchterregendes Wesen! Wenn ihr immer an mich d&auml;chtet, w&uuml;rdet ihr mich sofort wiedererkennen. Aber ihr habt so viele andere Sorgen in euren Herzen, und diese verwirren euch die Sinne. Doch ich gebe mich zu erkennen. Oh, wenn ihr mich f&uuml;hlen k&ouml;nntet!\n<\/p>\n<p>Warum ist Petrus eingesunken, nachdem er schon so viele Meter auf dem Wasser gewandelt war? Du hast es gesagt: weil sein Menschsein seinen Geist &uuml;berw&auml;ltigt hatte. Petrus war zu sehr Mensch. W&auml;re Johannes an seiner Stelle gewesen, h&auml;tte er weder so viel gewagt noch w&auml;re er so wankelm&uuml;tig gewesen. Die Reinheit verleiht Klugheit und Festigkeit. Aber Petrus war &bdquo;Mensch&ldquo; im wahrsten Sinn des Wortes. Er hatte das Verlangen, der erste zu sein; zu zeigen, dass niemand den Meister mehr liebte als er. Er wollte sich vordr&auml;ngen und glaubte sich schon &uuml;ber die Schw&auml;chen des Fleisches erhaben, nur weil er einer der Meinen war. Stattdessen versagte der arme Simon bei den Pr&uuml;fungen in wenig erhabener Weise. Aber es war notwendig, denn er war dazu bestimmt, die Barmherzigkeit des Meisters in der entstehenden Kirche fortzusetzen. Petrus l&auml;sst sich nicht nur von der Furcht um sein gef&auml;hrdetes Leben &uuml;bermannen, sondern wird, wie du gesagt hast, &bdquo;ein zitterndes Fleisch&ldquo;. Er &uuml;berlegt nicht mehr und schaut mich nicht mehr an. Auch ihr macht es so. Je gr&ouml;&szlig;er die Gefahr ist, umso mehr wollt ihr euch selbst helfen. Als ob ihr selbst etwas tun k&ouml;nntet! Niemals entfernt ihr euch, verschlie&szlig;t ihr mir euer Herz und verurteilt ihr mich sogar so sehr wie in den Stunden, in denen ihr auf mich vertrauen und mich anrufen m&uuml;sstet.\n<\/p>\n<p>Petrus verflucht mich nicht. Aber er vergisst mich, und ich muss die Macht meines Willens ben&uuml;tzen, um seinen Geist zu mir zur&uuml;ckzurufen: damit er seine Augen zu seinem Meister und Erl&ouml;ser erhebe. Ich spreche ihn im Voraus von seiner S&uuml;nde des Zweifels los, weil ich ihn liebe, diesen impulsiven Menschen, der, einmal in der Gnade gefestigt, in der Gnade voranzuschreiten wei&szlig;, ohne je in Verwirrung oder M&uuml;digkeit zu verfallen bis zu seinem M&auml;rtyrertod; der unerm&uuml;dlich bis zu seinem Tod sein mystisches Netz auswirft, um seinem Meister Seelen zuzuf&uuml;hren. Und wenn er mich anruft, dann gehe ich nicht nur zu ihm: ich eile ihm zu Hilfe und halte ihn fest, um ihn in Sicherheit zu bringen.\n<\/p>\n<p>Milde kann man mir vorwerfen, denn ich habe Verst&auml;ndnis f&uuml;r alle Milderungsgr&uuml;nde meines Petrus. Ich bin der beste Verteidiger und Richter, den es je gegeben hat und je geben wird. F&uuml;r alle. Ich verstehe euch, meine armen Kinder! Und selbst wenn ich euch ein Wort des Tadels sage, so wird mein L&auml;cheln es mildern. Ich liebe euch. Damit ist alles gesagt.\n<\/p>\n<p>Ich will, dass ihr Glauben habt. Und wenn ihr ihn habt, komme ich und f&uuml;hre euch aus der Gefahr. Oh, wenn die Erde es verst&auml;nde zu sagen: &bdquo;Meister, Herr, rette mich!&ldquo; Ein Schrei &ndash; aber von der gesamten Menschheit &ndash; w&uuml;rde gen&uuml;gen, und augenblicklich w&uuml;rde Satan mit seinen Henkersknechten besiegt zu Boden fallen! Aber ihr k&ouml;nnt es nicht glauben. Ich bem&uuml;he mich, immer neue Mittel zu finden, um euch zum Glauben zu bringen. Doch sie fallen in euren Schlamm wie der Stein in den Schlamm eines Sumpfes und bleiben dort begraben. Ihr wollt die Gew&auml;sser eures Geistes nicht reinigen. Ihr liebt es, faulender Schlamm zu sein. Trotzdem werde ich als ewiger Erl&ouml;ser weiterhin meine Pflicht tun. Und wenn ich auch nicht die ganze Welt retten kann, weil sie nicht gerettet werden will, so werde ich doch jene vor der Welt retten, die, um mich lieben zu k&ouml;nnen, wie ich geliebt werden soll, nicht mehr von der Welt sind.&ldquo;<\/p>\n<p>Wir danken dem Parvis Verlag f&uuml;r die Bereitstellung des Textes zur Ver&ouml;ffentlichung!\n<\/p>\n<p><strong>Maria Valtorta: <i>Der Gottmensch &#8211; Leben und Leiden unseres Herrn Jesus Christus<\/i>. Parvis-Verlag <br \/><\/strong><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/mediathek\/buecher-und-sonstiges\/allgemeine-buecher\/#c13703\" title=\"Opens internal link in current window\" class=\"internal-link\"><strong>Buchbestellung<\/strong><\/a><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Niederschrift dient der pers&ouml;nlichen Erbauung. Es ist dem Leser &uuml;berlassen, sie als &uuml;bernat&uuml;rlichen Ursprungs anzuerkennen. Aus dem 317. Kapitel, Band IV, &#8222;Der Gottmensch&#8220; von Maria Valtorta&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&bdquo;Wenn ihr Glauben habt, komme ich und bringe euch au&szlig;er Gefahr&ldquo; Jesus sagt: &bdquo;Oft warte ich nicht einmal, bis ich gerufen werde, wenn ich meine Kinder in Gefahr sehe. 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