{"id":711,"date":"2020-04-04T22:18:00","date_gmt":"2020-04-04T22:18:00","guid":{"rendered":"https:\/\/w7vongap.de\/medjugorje-de\/palmsonntag-3-711\/"},"modified":"2020-04-04T22:18:00","modified_gmt":"2020-04-04T22:18:00","slug":"palmsonntag-3","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/cms.mtsomnii.de\/w7\/medjugorje-de\/palmsonntag-3-711\/","title":{"rendered":"Palmsonntag"},"content":{"rendered":"<div><a href=\"https:\/\/www.medjugorje.de\/news\/palmsonntag-3\/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;cHash=57cbe1c36fc97930add31151174c004d\"><\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t<\/a><\/p>\n<p><b>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matth&auml;us<\/b>&nbsp; <br \/>In jener Zeit ging einer der Zw&ouml;lf namens Judas Iskariot zu den Hohenpriestern<br \/>und sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie zahlten ihm drei&szlig;ig Silberst&uuml;cke.<br \/>Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn auszuliefern.<br \/>Am ersten Tag des Festes der Unges&auml;uerten Brote gingen die J&uuml;nger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das Paschamahl f&uuml;r dich vorbereiten?<br \/>Er antwortete: Geht in die Stadt zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister l&auml;sst dir sagen: Meine Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen J&uuml;ngern das Paschamahl feiern.<br \/>Die J&uuml;nger taten, was Jesus ihnen aufgetragen hatte, und bereiteten das Paschamahl vor.<br \/>Als es Abend wurde, begab er sich mit den zw&ouml;lf J&uuml;ngern zu Tisch.<br \/>Und w&auml;hrend sie a&szlig;en, sprach er: Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich verraten und ausliefern.<br \/>Da waren sie sehr betroffen, und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es etwa, Herr?<br \/>Er antwortete: Der, der die Hand mit mir in die Sch&uuml;ssel getaucht hat, wird mich verraten.<br \/>Der Menschensohn muss zwar seinen Weg gehen, wie die Schrift &uuml;ber ihn sagt. Doch weh dem Menschen, durch den der Menschensohn verraten wird. F&uuml;r ihn w&auml;re es besser, wenn er nie geboren w&auml;re.<br \/>Da fragte Judas, der ihn verriet: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus sagte zu ihm: Du sagst es.<br \/>W&auml;hrend des Mahls nahm Jesus das Brot und sprach den Lobpreis; dann brach er das Brot, reichte es den J&uuml;ngern und sagte: Nehmt und esst; das ist mein Leib.<br \/>Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet und reichte ihn den J&uuml;ngern mit den Worten: Trinkt alle daraus;<br \/>das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das f&uuml;r viele vergossen wird zur Vergebung der S&uuml;nden.<br \/>Ich sage euch: Von jetzt an werde ich nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken, bis zu dem Tag, an dem ich mit euch von neuem davon trinke im Reich meines Vaters.<br \/>Nach dem Lobgesang gingen sie zum &Ouml;lberg hinaus.<br \/>Da sagte Jesus zu ihnen: Ihr alle werdet in dieser Nacht an mir Ansto&szlig; nehmen und zu Fall kommen; denn in der Schrift steht: Ich werde den Hirten erschlagen, dann werden sich die Schafe der Herde zerstreuen.<br \/>Aber nach meiner Auferstehung werde ich euch nach Galil&auml;a vorausgehen.<br \/>Petrus erwiderte ihm: Und wenn alle an dir Ansto&szlig; nehmen &#8211; ich niemals!<br \/>Jesus entgegnete ihm: Amen, ich sage dir: In dieser Nacht, noch ehe der Hahn kr&auml;ht, wirst du mich dreimal verleugnen.<br \/>Da sagte Petrus zu ihm: Und wenn ich mit dir sterben m&uuml;sste &#8211; ich werde dich nie verleugnen. Das gleiche sagten auch alle anderen J&uuml;nger.<br \/>Darauf kam Jesus mit den J&uuml;ngern zu einem Grundst&uuml;ck, das man Getsemani nennt, und sagte zu ihnen: Setzt euch und wartet hier, w&auml;hrend ich dort bete.<br \/>Und er nahm Petrus und die beiden S&ouml;hne des Zebed&auml;us mit sich. Da ergriff ihn Angst und Traurigkeit,<br \/>und er sagte zu ihnen: Meine Seele ist zu Tode betr&uuml;bt. Bleibt hier und wacht mit mir!<br \/>Und er ging ein St&uuml;ck weiter, warf sich zu Boden und betete: Mein Vater, wenn es m&ouml;glich ist, gehe dieser Kelch an mir vor&uuml;ber. Aber nicht wie ich will, sondern wie du willst.<br \/>Und er ging zu den J&uuml;ngern zur&uuml;ck und fand sie schlafend. Da sagte er zu Petrus: Konntet ihr nicht einmal eine Stunde mit mir wachen?<br \/>Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung geratet. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach.<br \/>Dann ging er zum zweitenmal weg und betete: Mein Vater, wenn dieser Kelch an mir nicht vor&uuml;bergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, geschehe dein Wille.<br \/>Als er zur&uuml;ckkam, fand er sie wieder schlafend, denn die Augen waren ihnen zugefallen.<br \/>Und er ging wieder von ihnen weg und betete zum drittenmal mit den gleichen Worten.<br \/>Danach kehrte er zu den J&uuml;ngern zur&uuml;ck und sagte zu ihnen: Schlaft ihr immer noch und ruht euch aus? Die Stunde ist gekommen; jetzt wird der Menschensohn den S&uuml;ndern ausgeliefert.<br \/>Steht auf, wir wollen gehen! Seht, der Verr&auml;ter, der mich ausliefert, ist da.<br \/>W&auml;hrend er noch redete, kam Judas, einer der Zw&ouml;lf, mit einer gro&szlig;en Schar von M&auml;nnern, die mit Schwertern und Kn&uuml;ppeln bewaffnet waren; sie waren von den Hohenpriestern und den &Auml;ltesten des Volkes geschickt worden.<br \/>Der Verr&auml;ter hatte mit ihnen ein Zeichen verabredet und gesagt: Der, den ich k&uuml;ssen werde, der ist es; nehmt ihn fest.<br \/>Sogleich ging er auf Jesus zu und sagte: Sei gegr&uuml;&szlig;t, Rabbi! Und er k&uuml;sste ihn.<br \/>Jesus erwiderte ihm: Freund, dazu bist du gekommen? Da gingen sie auf Jesus zu, ergriffen ihn und nahmen ihn fest.<br \/>Doch einer von den Begleitern Jesu zog sein Schwert, schlug auf den Diener des Hohenpriesters ein und hieb ihm ein Ohr ab.<br \/>Da sagte Jesus zu ihm: Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen.<br \/>Oder glaubst du nicht, mein Vater w&uuml;rde mir sogleich mehr als zw&ouml;lf Legionen Engel schicken, wenn ich ihn darum bitte?<br \/>Wie w&uuml;rde dann aber die Schrift erf&uuml;llt, nach der es so geschehen muss?<br \/>Darauf sagte Jesus zu den M&auml;nnern: Wie gegen einen R&auml;uber seid ihr mit Schwertern und Kn&uuml;ppeln ausgezogen, um mich festzunehmen. Tag f&uuml;r Tag sa&szlig; ich im Tempel und lehrte, und ihr habt mich nicht verhaftet.<br \/>Das alles aber ist geschehen, damit die Schriften der Propheten in Erf&uuml;llung gehen. Da verlie&szlig;en ihn alle J&uuml;nger und flohen.<br \/>Nach der Verhaftung f&uuml;hrte man Jesus zum Hohenpriester Kajaphas, bei dem sich die Schriftgelehrten und die &Auml;ltesten versammelt hatten.<br \/>Petrus folgte Jesus von weitem bis zum Hof des hohepriesterlichen Palastes; er ging in den Hof hinein und setzte sich zu den Dienern, um zu sehen, wie alles ausgehen w&uuml;rde.<br \/>Die Hohenpriester und der ganze Hohe Rat bem&uuml;hten sich um falsche Zeugenaussagen gegen Jesus, um ihn zum Tod verurteilen zu k&ouml;nnen.<br \/>Sie erreichten aber nichts, obwohl viele falsche Zeugen auftraten. Zuletzt kamen zwei M&auml;nner<br \/>und behaupteten: Er hat gesagt: Ich kann den Tempel Gottes niederrei&szlig;en und in drei Tagen wieder aufbauen.<br \/>Da stand der Hohepriester auf und fragte Jesus: Willst du nichts sagen zu dem, was diese Leute gegen dich vorbringen?<br \/>Jesus aber schwieg. Darauf sagte der Hohepriester zu ihm: Ich beschw&ouml;re dich bei dem lebendigen Gott, sag uns: Bist du der Messias, der Sohn Gottes?<br \/>Jesus antwortete: Du hast es gesagt. Doch ich erkl&auml;re euch: Von nun an werdet ihr den Menschensohn zur Rechten der Macht sitzen und auf den Wolken des Himmels kommen sehen.<br \/>Da zerriss der Hohepriester sein Gewand und rief: Er hat Gott gel&auml;stert! Wozu brauchen wir noch Zeugen? Jetzt habt ihr die Gottesl&auml;sterung selbst geh&ouml;rt.<br \/>Was ist eure Meinung? Sie antworteten: Er ist schuldig und muss sterben.<br \/>Dann spuckten sie ihm ins Gesicht und schlugen ihn. Andere ohrfeigten ihn<br \/>und riefen: Messias, du bist doch ein Prophet! Sag uns: Wer hat dich geschlagen?<br \/>Petrus aber sa&szlig; drau&szlig;en im Hof. Da trat eine Magd zu ihm und sagte: Auch du warst mit diesem Jesus aus Galil&auml;a zusammen.<br \/>Doch er leugnete es vor allen Leuten und sagte: Ich wei&szlig; nicht, wovon du redest.<br \/>Und als er zum Tor hinausgehen wollte, sah ihn eine andere Magd und sagte zu denen, die dort standen: Der war mit Jesus aus Nazaret zusammen.<br \/>Wieder leugnete er und schwor: Ich kenne den Menschen nicht.<br \/>Kurz darauf kamen die Leute, die dort standen, zu Petrus und sagten: Wirklich, auch du geh&ouml;rst zu ihnen, deine Mundart verr&auml;t dich.<br \/>Da fing er an, sich zu verfluchen und schwor: Ich kenne den Menschen nicht. Gleich darauf kr&auml;hte ein Hahn,<br \/>und Petrus erinnerte sich an das, was Jesus gesagt hatte: Ehe der Hahn kr&auml;ht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und er ging hinaus und weinte bitterlich.<br \/>Als es Morgen wurde, fassten die Hohenpriester und die &Auml;ltesten des Volkes gemeinsam den Beschluss, Jesus hinrichten zu lassen.<br \/>Sie lie&szlig;en ihn fesseln und abf&uuml;hren und lieferten ihn dem Statthalter Pilatus aus.<br \/>Als nun Judas, der ihn verraten hatte, sah, dass Jesus zum Tod verurteilt war, reute ihn seine Tat. Er brachte den Hohenpriestern und den &Auml;ltesten die drei&szlig;ig Silberst&uuml;cke zur&uuml;ck<br \/>und sagte: Ich habe ges&uuml;ndigt, ich habe euch einen unschuldigen Menschen ausgeliefert. Sie antworteten: Was geht das uns an? Das ist deine Sache.<br \/>Da warf er die Silberst&uuml;cke in den Tempel; dann ging er weg und erh&auml;ngte sich.<br \/>Die Hohenpriester nahmen die Silberst&uuml;cke und sagten: Man darf das Geld nicht in den Tempelschatz tun; denn es klebt Blut daran.<br \/>Und sie beschlossen, von dem Geld den T&ouml;pferacker zu kaufen als Begr&auml;bnisplatz f&uuml;r die Fremden.<br \/>Deshalb hei&szlig;t dieser Acker bis heute Blutacker.<br \/>So erf&uuml;llte sich, was durch den Propheten Jeremia gesagt worden ist: Sie nahmen die drei&szlig;ig Silberst&uuml;cke &#8211; das ist der Preis, den er den Israeliten wert war &#8211;<br \/>und kauften f&uuml;r das Geld den T&ouml;pferacker, wie mir der Herr befohlen hatte.<br \/>Als Jesus vor dem Statthalter stand, fragte ihn dieser: Bist du der K&ouml;nig der Juden? Jesus antwortete: Du sagst es.<br \/>Als aber die Hohenpriester und die &Auml;ltesten ihn anklagten, gab er keine Antwort.<br \/>Da sagte Pilatus zu ihm: H&ouml;rst du nicht, was sie dir alles vorwerfen?<br \/>Er aber antwortete ihm auf keine einzige Frage, so dass der Statthalter sehr verwundert war.<br \/>Jeweils zum Fest pflegte der Statthalter einen Gefangenen freizulassen, den sich das Volk ausw&auml;hlen konnte.<br \/>Damals war gerade ein ber&uuml;chtigter Mann namens Barabbas im Gef&auml;ngnis.<br \/>Pilatus fragte nun die Menge, die zusammengekommen war: Was wollt ihr? Wen soll ich freilassen, Barabbas oder Jesus, den man den Messias nennt?<br \/>Er wusste n&auml;mlich, dass man Jesus nur aus Neid an ihn ausgeliefert hatte.<br \/>W&auml;hrend Pilatus auf dem Richterstuhl sa&szlig;, lie&szlig; ihm seine Frau sagen: Lass die H&auml;nde von diesem Mann, er ist unschuldig. Ich hatte seinetwegen heute nacht einen schrecklichen Traum.<br \/>Inzwischen &uuml;berredeten die Hohenpriester und die &Auml;ltesten die Menge, die Freilassung des Barabbas zu fordern, Jesus aber hinrichten zu lassen.<br \/>Der Statthalter fragte sie: Wen von beiden soll ich freilassen? Sie riefen: Barabbas!<br \/>Pilatus sagte zu ihnen: Was soll ich dann mit Jesus tun, den man den Messias nennt? Da schrien sie alle: Ans Kreuz mit ihm!<br \/>Er erwiderte: Was f&uuml;r ein Verbrechen hat er denn begangen? Da schrien sie noch lauter: Ans Kreuz mit ihm!<br \/>Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer gr&ouml;&szlig;er wurde, lie&szlig; er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die H&auml;nde und sagte: Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!<br \/>Da rief das ganze Volk: Sein Blut komme &uuml;ber uns und unsere Kinder!<br \/>Darauf lie&szlig; er Barabbas frei und gab den Befehl, Jesus zu gei&szlig;eln und zu kreuzigen.<br \/>Da nahmen die Soldaten des Statthalters Jesus, f&uuml;hrten ihn in das Pr&auml;torium, das Amtsgeb&auml;ude des Statthalters, und versammelten die ganze Kohorte um ihn.<br \/>Sie zogen ihn aus und legten ihm einen purpurroten Mantel um.<br \/>Dann flochten sie einen Kranz aus Dornen; den setzten sie ihm auf und gaben ihm einen Stock in die rechte Hand. Sie fielen vor ihm auf die Knie und verh&ouml;hnten ihn, indem sie riefen: Heil dir, K&ouml;nig der Juden!<br \/>Und sie spuckten ihn an, nahmen ihm den Stock wieder weg und schlugen ihm damit auf den Kopf.<br \/>Nachdem sie so ihren Spott mit ihm getrieben hatten, nahmen sie ihm den Mantel ab und zogen ihm seine eigenen Kleider wieder an. Dann f&uuml;hrten sie Jesus hinaus, um ihn zu kreuzigen.<br \/>Auf dem Weg trafen sie einen Mann aus Zyrene namens Simon; ihn zwangen sie, Jesus das Kreuz zu tragen.<br \/>So kamen sie an den Ort, der Golgota genannt wird, das hei&szlig;t Sch&auml;delh&ouml;he.<br \/>Und sie gaben ihm Wein zu trinken, der mit Galle vermischt war; als er aber davon gekostet hatte, wollte er ihn nicht trinken.<br \/>Nachdem sie ihn gekreuzigt hatten, warfen sie das Los und verteilten seine Kleider unter sich.<br \/>Dann setzten sie sich nieder und bewachten ihn.<br \/>&Uuml;ber seinem Kopf hatten sie eine Aufschrift angebracht, die seine Schuld angab: Das ist Jesus, der K&ouml;nig der Juden.<br \/>Zusammen mit ihm wurden zwei R&auml;uber gekreuzigt, der eine rechts von ihm, der andere links.<br \/>Die Leute, die vorbeikamen, verh&ouml;hnten ihn, sch&uuml;ttelten den Kopf<br \/>und riefen: Du willst den Tempel niederrei&szlig;en und in drei Tagen wieder aufbauen? Wenn du Gottes Sohn bist, hilf dir selbst, und steig herab vom Kreuz!<br \/>Auch die Hohenpriester, die Schriftgelehrten und die &Auml;ltesten verh&ouml;hnten ihn und sagten:<br \/>Anderen hat er geholfen, sich selbst kann er nicht helfen. Er ist doch der K&ouml;nig von Israel! Er soll vom Kreuz herabsteigen, dann werden wir an ihn glauben.<br \/>Er hat auf Gott vertraut: der soll ihn jetzt retten, wenn er an ihm Gefallen hat; er hat doch gesagt: Ich bin Gottes Sohn.<br \/>Ebenso beschimpften ihn die beiden R&auml;uber, die man zusammen mit ihm gekreuzigt hatte.<br \/>Von der sechsten bis zur neunten Stunde herrschte eine Finsternis im ganzen Land.<br \/>Um die neunte Stunde rief Jesus laut: Eli, Eli, lema sabachtani?, das hei&szlig;t: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?<br \/>Einige von denen, die dabeistanden und es h&ouml;rten, sagten: Er ruft nach Elija.<br \/>Sogleich lief einer von ihnen hin, tauchte einen Schwamm in Essig, steckte ihn auf einen Stock und gab Jesus zu trinken.<br \/>Die anderen aber sagten: Lass doch, wir wollen sehen, ob Elija kommt und ihm hilft.<br \/>Jesus aber schrie noch einmal laut auf. Dann hauchte er den Geist aus.<br \/>Da riss der Vorhang im Tempel von oben bis unten entzwei. Die Erde bebte, und die Felsen spalteten sich.<br \/>Die Gr&auml;ber &ouml;ffneten sich, und die Leiber vieler Heiligen, die entschlafen waren, wurden auferweckt.<br \/>Nach der Auferstehung Jesu verlie&szlig;en sie ihre Gr&auml;ber, kamen in die Heilige Stadt und erschienen vielen.<br \/>Als der Hauptmann und die M&auml;nner, die mit ihm zusammen Jesus bewachten, das Erdbeben bemerkten und sahen, was geschah, erschraken sie sehr und sagten: Wahrhaftig, das war Gottes Sohn!<br \/>Auch viele Frauen waren dort und sahen von weitem zu; sie waren Jesus seit der Zeit in Galil&auml;a nachgefolgt und hatten ihm gedient.<br \/>Zu ihnen geh&ouml;rten Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus und des Josef, und die Mutter der S&ouml;hne des Zebed&auml;us.<br \/>Gegen Abend kam ein reicher Mann aus Arimath&auml;a namens Josef; auch er war ein J&uuml;nger Jesu.<br \/>Er ging zu Pilatus und bat um den Leichnam Jesu. Da befahl Pilatus, ihm den Leichnam zu &uuml;berlassen.<br \/>Josef nahm ihn und h&uuml;llte ihn in ein reines Leinentuch.<br \/>Dann legte er ihn in ein neues Grab, das er f&uuml;r sich selbst in einen Felsen hatte hauen lassen. Er w&auml;lzte einen gro&szlig;en Stein vor den Eingang des Grabes und ging weg.<br \/>Auch Maria aus Magdala und die andere Maria waren dort; sie sa&szlig;en dem Grab gegen&uuml;ber.<br \/>Am n&auml;chsten Tag gingen die Hohenpriester und die Pharis&auml;er gemeinsam zu Pilatus; es war der Tag nach dem R&uuml;sttag.<br \/>Sie sagten: Herr, es fiel uns ein, dass dieser Betr&uuml;ger, als er noch lebte, behauptet hat: Ich werde nach drei Tagen auferstehen.<br \/>Gib also den Befehl, dass das Grab bis zum dritten Tag sicher bewacht wird. Sonst k&ouml;nnten seine J&uuml;nger kommen, ihn stehlen und dem Volk sagen: Er ist von den Toten auferstanden. Und dieser letzte Betrug w&auml;re noch schlimmer als alles zuvor.<br \/>Pilatus antwortete ihnen: Ihr sollt eine Wache haben. Geht und sichert das Grab, so gut ihr k&ouml;nnt.<br \/>Darauf gingen sie, um das Grab zu sichern. Sie versiegelten den Eingang und lie&szlig;en die Wache dort.<\/p>\n<p><b>Mt 26,14-75.27,1-66&nbsp;<\/b>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;\n<\/p>\n<p><strong>Quellen:<br \/><\/strong><a href=\"https:\/\/evangeliumtagfuertag.org\/DE\/gospel\/2020-04-05\" title=\"Opens external link in new window\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Evangelium Tag f&uuml;r Tag<\/strong><\/a><strong><a href=\"https:\/\/evangeliumtagfuertag.org\/DE\/gospel\/2020-04-05\" title=\"Opens external link in new window\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/evangeliumtagfuertag.org\/DE\/gospel\/2020-04-05<\/a>&nbsp; <br \/><a href=\"https:\/\/www.erzabtei-beuron.de\/schott\/schott_anz\/\" title=\"Opens external link in new window\" target=\"_blank\" class=\"external-link-new-window\" rel=\"noopener noreferrer\">Tagesimpuls Schott Erzabtei Beuron<\/a><\/strong><\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dem Heiligen Evangelium nach Matth&auml;us&nbsp; In jener Zeit ging einer der Zw&ouml;lf namens Judas Iskariot zu den Hohenpriesternund sagte: Was wollt ihr mir geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? 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